vss-unes-usu - the union of students in switzerland - info at vss-unes.ch

vss - verband der schweizer studierendenschaften
unes - union des étudiant-e-s de suisse
usu - unione svizzera degli universitari

tel +41 31 382 11 71 - fax 76 - laupenstrasse 2 - ch-3001 bern
D F I E
aktuell
politik
medien
publikationen
stipendien
links
lageplan
vss im profil kontakt kommissionen legislative akkreditierung
mitglieder geschichte bilderbuch archiv ESIB member


Broschüre "Warum Stipendien?"

Die Sozialkommission (SoKo) hat eine Broschüre mit umfassenden Begründungen für ein Ausgebautes und Harmonisiertes Stipendienwesen in der Schweiz verfasst. Die Broschüre beschreibt kurz die soziale Situation von Studierenden in der Schweiz und erläutert danach die wichtigsten Forderungen des VSS im Bereich Stipendienpolitik.

Als PDF ist sie hier Abrufbar Broschüre "Warum Stipendien?"


Der VSS stellt ein eigenes Gesetzesprojekt zu den Ausbildungsbeihilfen in der Schweiz vor

In der schweizer Politik und in den Institutionen wird seit vielen Jahren über die Notwendigkeit eines einheitlichen Stipendiensystems diskutiert - jedoch ohne Folgen: Beim NFA wurde trotz dem Willen der kantonalen ErziehungsdirektorInnen die Chance der Harmonisierung verpasst, ebenso bei der Ausgestaltung des neuen Hochschulförder- und Koordinationsgesetzes (HFKG) sowie der BFI-Botschaft 2008-2011. Zudem waren und sind immer wieder Interpellationen oder Initiativen im Parlament zu verzeichnen. Bisher jedoch ohne zählbaren Erfolg. Schuld war auch, dass die Diskussionen im luftleeren Raum und ohne konkrete Basis stattfanden. Diesen Zustand möchte der VSS mit einer Gesetzesvorlage verlassen und anhand konkreter Ziele die Diskussion voranbringen

Mit dem Vorstoss des VSS soll der sich zunehmend verschlechternden Situation der Chancengleichheit beim Hochschulzugang und bis zum erfolgreichen Studienabschluss entgegengetreten werden. Die Ergebnisse aus der Studie zur sozialen Lage der Studierenden des Bundesamtes für Statistik lassen keinen anderen Schluss zu. Sie zwingen zum Handeln! Und der VSS ist mit dem Gesetzesprojekt in Vorleistung getreten.

Das Gesetzesprojekt samt Kommentar ist hier einsehbar. Es gilt der französische Wortlaut

Die Einladung an die Parteien ist hier einsehbar.

Die Pressemitteilung ist hier einsehbar.

Die Reaktion der Medien auf unseren Vorschlag für ein Gesetz zu den Ausbildungsbeihilfen finden Sie hier.

Die Reaktion der CRUS auf unseren Vorschlag für ein Gesetz zu den Ausbildungsbeihilfen finden Sie hier.



Tagung des VSS vom 08. Februar 2007

Der Verband der Schweizer Studierendenschaften hat am 08. Februar 2007 eine Tagung zum Thema Stipendiensystem in der Schweiz veranstaltet.

Der Kontext ist dafür wie folgt bereitet: In einem Land, in dem Bildung einen so hohen Stellenwert geniesst und in dem Bildung massgeblich zum wirtschaftlichen Wohlstand beiträgt, ist es unerlässlich, dass alle die Chance und das Recht zur Beteiligung an Bildung erhalten. Alle bisherigen Bemühungen sind gescheitert, teilweise aufgrund deutlich mangelndem Willen. Das schlägt sich deutlich bei den Beteiligungszahlen nieder: Im Jahr 2004 verfügten lediglich 20% der Bevölkerung über einen Hochschulabschluss. Heutzutage kommen 60% der Studierenden aus den oberen Schichten und nur 11% aus dem Unteren. Diese Reproduktion von Eliten hat vielfältige Gründe, die Frage der Studienfinanzierung ist darunter jedoch ein Prominenter. Aus diesem Grund setzt sich der VSS seit vielen Jahren für die Harmonisierung und den Ausbau des Stipendiensystems ein. Bisher leider ohne Erfolg, wie beispielsweise das Ergebnis der ausgedehnten Debatte um den Neuen Finanzausgleich (NFA) gezeigt hat. Die Sensibilisierung ist dadurch deutlich gewachsen, wie die Motion der WBK-N ebenfalls gezeigt hat.

Zu einer ersten Sondierung der Lage und der vorhandenen Positionen hat der VSS VertreterInnen der an der (Hochschul-)Bildung beteiligten Institutionen und aus der Politik eingeladen. Mit allen gemeinsam soll diese wichtige Thema der Studienbeihilfen voran gebracht werden, gerade auch unter Berücksichtigung der verschärften Studienbedingungen unter Bologna.

Das Programm finden Sie hier

Dokumentation

Präsentation J.-F. Perellon

Präsentation Nils Heuberger

Präsentation Laurence Boegli

Präsentation G. Henchoz

Präsentation P. Bruderer / R. Nordmann