VSS unterstützt die Mobilisierung der Studierenden in Genf

Der VSS hat erst kürzlich zu den Sparmassnahmen und deren negative Auswirkungen auf die Qualität der Bildung Stellung genommen. In diesem Sinne unterstützt der Verband die momentane Mobilisierung der Studierenden in Genf und deren Kampf für die Erhaltung der Qualität der öffentlichen Dienste. Wir begrüssen die Massnahmen der CUAE und anderer Studierendenvereinigungen.

Keine Nachteile durch Sparmassnahmen – auf allen Ebenen. Denn Bildung ist die Zukunft der Schweiz!

Für den VSS,
Melanie Gut (de)
Sarah Burckhardt (fr)

Kein Sparen bei der Zukunft!

Stabilisierungsprogramm 2017-2019: Bildung und Forschung überproportional betroffen – Der Verband der Schweizer Studierendenschaften fordert: Keine weiteren Sparübungen im Bereich Bildung und Forschung!

Nach dem bereits viele Kantone Sparmassnahmen im Bildungsbereich angekündigt oder bereits durchgeführt haben ist nun der Bund an der Reihe. Im Rahmen des Stabilisierungsprogrammes 2017-2019 hat der Bundesrat angekündigt das Wachstum des Bereiches Bildung und Forschung deutlich zu verlangsamen.
Eine solide Hochschulfinanzierung ist die Vorraussetzung für eine vielfältige und qualitativ gute Hochschullandschaft Schweiz. Dasselbe gilt für die ganze Bildungslandschaft Schweiz.

Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) setzt sich nach dem Motto „Bildung ist ein öffentliches Gut“ für eine Hochschulfinanzierung durch die öffentliche Hand ein. Damit wird erreicht, dass der Zugang zur Bildung für alle, unabhängig von der persönlichen finanziellen Lage, möglich ist. Die Schweizer Bevölkerung wächst in den nächsten Jahren weiter. Das heisst auch die Zahl der Studierenden wird weiter ansteigen. Deshalb ist es inhärent, dass durch eine Verlangsamung des Wachstums in der Bildungsfinanzierung durch den Bund, die Qualität der Bildung darunter leiden wird. Mit weiteren Einsparungen im Bildungsbereich steigt ebenfalls die Gefahr, dass die Finanzierung der Hochschulen auf die Studierenden abgewälzt wird.

Die Erhöhung der Bundesbeiträge muss mit dem Anstieg der Studierendenzahlen und dem Ausbau der Forschungsaktivitäten Schritt halten. Keine weiteren Sparübungen – auf allen Ebenen! Denn die Bildung ist die Zukunft der Schweiz!

Für den VSS

Simone Widmer (de)
Sarah Burckhardt (fr)

MM Stabilisierungsprogramm 2017-2019

Pressemitteilung zum Internationalen Tag der Studierenden

Für den VSS ist es grosses Anliegen am internationalen Tag der Studierenden einmal mehr den freien Hochschulzugang hervorzuheben. In Anbetracht der politischen Entwicklungen der letzten Jahre erscheint es äusserst wichtig auf die Bedeutung der Bildung für die Schweiz hinzuweisen.

In den letzten Jahren wurde die Welt der Hochschulbildung erschüttert. Viele Hochschulen waren mit Budgetkürzungen konfrontiert, die Bildungseinrichtungen sind überfüllt, manche gesellschaftlichen Schichten sind entweder gar nicht oder zu wenig an den Hochschulen präsent, ausländische Studierende sind diskriminierenden Reglementen unterworfen und Studierende sehen sich mit grossen Problemen bei der Wohnungssuche konfrontiert. Deshalb nimmt der internationale Tag der Studierenden eine wichtige Stellung als Weckruf für die Gesellschaft ein.

Einen freien Zugang zur Hochschulbildung sicherzustellen ist eines der Ziele des VSS. Zusätzlich zu sozio-ökonomischen Hindernissen existieren auch immer noch Probleme in der Mobilität. Es muss allen Studierenden möglich sein ohne grössere Schwierigkeiten im Ausland zu studieren. Um den freien Bildungszugang zu gewährleisten ist der freie Personenverkehr eine Priorität für den VSS. Die europäischen Austauschprogramme (ERASMUS+, SEMP) verkörpern ebendiesen freien Bildungszugang auf europäischer Ebene.

Während diesem Tag sollten wir auch an diejenigen denken, die nicht das Privileg haben an einer Hochschule zu studieren. Viele junge Menschen im Nahen Osten sind gezwungen ihr Herkunftsland zu verlassen. Der VSS vertritt deshalb die Meinung, dass wir Studierende, die nach Europa geflüchtet sind, unterstützen und ihnen die Möglichkeit bieten sollten, ihre Ausbildung zu beenden.

Was der VSS fordert:

  • Beitritt aller Kantone zum Stipendienkonkordat um das sozio-ökonomische Ungleichgewicht zu verringern (es fehlen noch: AI, NW, OW, SH, SO, SZ, VS, ZG)
  • Keine Diskriminierung ausländischer Studierender (insbesondere bzgl. Studiengebühren und Quoten)
  • Erleichterter Zugang zu den Schweizer Hochschulen für geflüchtete Personen
  • Vereinfachung der Erteilung von Visa und Aufenthaltserlaubnissen für Studierende
  • Schaffung von zusätzlichem Wohnraum für Studierende
  • Schaffung von zusätzlichen Studienplätzen

Für den VSS,

Stephan Rodriguez (fr)
Verantwortlicher für Internationales
079 630 69 07

Josef Stocker (de)
Co-Präsident der CIS
076 502 31 38

MM International Student Day

Jetzt anmelden für den QS-Plausch in Bern!

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ANMELDUNG NEU BIS AM 29.11.2015 MÖGLICH!

Wir freuen uns den nächsten „QS-Plausch“ ankündigen zu können.
Gerne laden wir euch zu einem „QS-Plausch“ am 01. Dezember 2015 im SUB Häuschen in Bern (Lerchenweg 32, 3012 Bern) ein. Als Gast dürfen wir den Leiter der Qualitätsentwicklung der Pädagogischen Hochschule Bern Herrn von Wyl begrüssen, der uns das QS-System der PH Bern näherbringen wird. Neben diesem Input soll der Abend als Gesprächs- bzw. Diskussionsrunde über Qualitätssicherung an Hochschulen und das Qualitätssicherungssystem an eurer jeweiligen Hochschule gestaltet werden.
Gemeinsam möchten wir versuchen herauszufinden, wie QS zur Förderung der studentischen Partizipation und damit der Qualität eurer Hochschule genutzt werden kann und wie man die Popularität des Themas erhöhen könnte.

Meldet euch bis zum 29. November unter akkreditierungspool@vss-unes.ch an.

Allfällige Fahrtkosten (Zugbillett, 2. Klasse, Halbtax wenn kein GA) können übernommen werden (bitte bei Anmeldung angeben).
Für einen Imbiss und Getränke wird ebenfalls gesorgt sein.

Der Vortrag wird auf Deutsch gehalten, die Diskussion kann zweisprachig (de/fr) geführt werden.

Wir freuen uns auf eure zahlreichen Anmeldungen!

Flüchtlinge an die Schweizer Hochschulen

Der VSS begrüsst die Absichtserklärung von swissuniversities vom 17.09.2015 im Bereich Zulassung für Flüchtlinge aktiv zu werden. In diesem Bereich besteht Handlungsbedarf. Neben der Zulassung gilt es auch andere Hürden für Geflüchtete, die ihr Studium fortsetzen möchten, abzubauen.

Der Zugang zu den Hochschulen ist für Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen theoretisch gewährleistet. Jedoch sind die Zulassungskriterien häufig nur schwer zu erfüllen. Der VSS sieht Handlungsbedarf: es braucht einen erleichterten Zugang für Personen aus den Fluchtländern! Oft scheitert der Zugang bereits daran, dass die Geflüchteten ihren studentischen Hintergrund nicht beweisen können, oder die Abschlüsse von den Schweizer Hochschulen nicht anerkannt werden.

Die Zulassung ist aber nicht die einzige Hürde. Weitere Probleme sind die schlechte Informationslage, ungenügende Sprachkenntnisse oder finanzielle Hindernisse. In allen diesen Bereichen braucht es umfassende Hilfeleistungen. Es ist wichtig, dass wir uns alle solidarisch zeigen und mithelfen die Situation der Flüchtlinge zu verbessern. Auch deshalb unterstützt der VSS den Aufruf von swissuniversities.

Die Zulassungsbedingungen liegen in der Autonomie der Hochschulen bzw. bei ihren Trägern. Diese Stellen sind gefordert alternative Zulassungen zu prüfen. Aus der Perspektive des VSS müssen ausserdem die erweiterten Problemfelder (Information, Sprache und finanzielle Unterstützung) angegangen werden. Hier sind Bund und Kantone in der Pflicht. Es besteht grosser und unmittelbarer Handlungsbedarf, es ist an der Zeit sich solidarisch zu zeigen. Bildung und Ausbildung sind Teil einer erfolgreichen Integration und diese ist von grundlegender Bedeutung für die Zukunft unserer Gesellschaft.

Für den VSS

Friedrich Stucki (de)
Sarah Burckhardt (fr)

MM Flüchtlinge