VSS empfiehlt ein Nein zur Milchkuhinitiative

Am 5. Juni wird über die Initiative „Für eine faire Verkehrsfinanzierung“ abgestimmt. Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) ist besorgt über die Sparmassnahmen in der Bildung, die als Konsequenz einer Annahme drohen. Diese Befürchtung wird speziell vor dem Hintergrund des am Mittwoch vom Bundesrat vorgelegten Sparpaketes noch verstärkt. Deshalb empfiehlt der Verband eine Ablehnung der so genannten „Milchkuhinitiative“.

Die Initiative „Für eine faire Verkehrsfinanzierung“ will, dass die Mineralölsteuer ausschliesslich für den Strassenverkehr eingesetzt werden kann. Bei Annahme der Initiative entsteht in der Bundeskasse ein Loch im Umfang von 1.5 Milliarden Franken. Gemäss dem Finanzdepartement käme es im Bereich der Bildung und Forschung bei Bund und Kantonen zu Einsparungen in der Höhe von 415 Millionen Franken. Des Weiteren werden, falls das Parlament dem am Mittwoch vom Bundesrat vorgelegten Stabilisierungspaket zustimmt, über die nächsten drei Jahre weitere 485.3 Millionen für Bildung in der Bundeskasse fehlen.

Aus Sicht des VSS sind auch deshalb weitere Sparmassnahmen in der Bildung nicht tragbar. Für den Verband ist eine für alle zugängliche und qualitativ gute Bildung für das Funktionieren der Gesellschaft unverzichtbar. Bei Annahme der Milchkuhinitiative würde dieses Ziel in weite Ferne rücken. „Die Kantone sparen in der Bildung jetzt schon in einem Ausmass, bei dem die Qualität unserer Schulen und Hochschulen ernsthaft bedroht ist“, sagt Simone Widmer, Geschäftsleitungsmitglied des VSS, „wird die Milchkuhinitiative angenommen, kann zusammen mit den geplanten Sparmassnahmen des Bundes ein Qualitätsverlust bei den öffentlichen Bildungsinstitutionen nicht verhindert werden und die Zukunft der Bildungslandschaft Schweiz ist ernsthaft bedroht.“

Aus diesen Gründen empfiehlt der Verband der Schweizer Studierendenschaften am 5. Juni die Milchkuhinitiative abzulehnen. Keine weiteren Sparübungen – auf allen Ebenen! Denn die Bildung ist die Zukunft der Schweiz!

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Simone Widmer

MM Milchkuh-Initiative

Eine Schweizerin als Präsidentin der europäischen Studierenden

Die Generalversammlung der European Students‘ Union hat Lea Meister zur Präsidentin gewählt. Die Schaffhauserin bringt mehrjährige Erfahrung als Studierendenvertreterin auf nationaler und internationaler Ebene mit. Der VSS ist stolz, dass mit Lea Meister eines seiner ehemaligen Vorstandmitglieder nun an der Spitze der europäischen Studierenden steht.

An der Generalversammlung der European Students‘ Union (ESU), die vom 12. bis 14. Mai in Bergen (Norwegen) stattfand, wurde Lea Meister zur Präsidentin von ESU gewählt. Die European Students‘ Union ist der Dachverband der europäischen Studierendenschaften und repräsentiert die Studierenden aus 38 europäischen Ländern.

Lea Meister war letztes Jahr Vize-Präsidentin von ESU und davor im Vorstand von ESU und des VSS aktiv. Sie hat eine aussergewöhnlich breite Erfahrung in der studentischen Repräsentation, die von der lokalen bis zur internationalen Ebene reicht. „Als Präsidentin von ESU ist es meine Aufgabe, die Interessen aller Studierenden in Europa zu vertreten“, sagt Lea Meister, die ihre Karriere als Studierendenvertreterin an der Uni Basel begonnen hat. „Es ist wichtig, dass sich die Studierenden an vorderster Front für eine qualitativ gute und für alle zugängliche Hochschulbildung einsetzen“, erläutert Lea Meister ihre Motivation.

Der VSS ist sich sicher, dass Lea Meister als Präsidentin ein Gewinn für die europäischen Studierenden ist und dass sie die exzellente Arbeit fortsetzen wird, die sie im letzten Jahr als Vize-Präsidentin geleistet hat. „Wir sind stolz, dass mit Lea Meister ein ehemaliges Vorstandsmitglied des VSS zur Präsidentin von ESU gewählt wurde“, sagt Simone Widmer, Geschäftsleitungsmitglied des VSS. „Mit Lea Meister steht eine Frau an der Spitze, die über einzigartige Kenntnisse der europäischen Bildungslandschaft verfügt und sich unermüdlich für die Interessen der Studierenden einsetzt.“

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Lea Meister, designierte Präsidentin European Students‘ Union
Simone Widmer

MM Wahl Lea Meister