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Wettbewerb Jubiläumslogo «100 Jahre VSS»

Während des ganzen Kalenderjahres 2020 wird mit Veranstaltungen und verschiedenen Produktionen und Produkten auf die Gründung des nationalen Dachverbands sowie die Arbeit der vergangenen Jahre, aber auch die aktuellen und zukünftigen hochschulpolitischen Herausforderungen aufmerksam gemacht.

– Ausschreibung Wettbewerb Jubiläumslogo
– Hinweise und Rahmenbedingungen
– How to… VSS, 3. Auflage

Selbstverständlich stehen wir, Camille Bochet und Anita Ledergerber, dir gerne für Auskünfte zur Verfügung.
Mail: info@vss-unes.ch; Telefon: 031 382 11 71

Der VSS am Studierendenkongress in Zürich!

Der VSS wird im Rahmen des interdisziplinären Studierendenkongresses, den er unterstützt, zwei verschiedene Workshops durchführen. Ziel ist es, interessierten Studierenden einen Einblick in (hochschul-)politische Themengebiete und die Arbeit des Verbands der Schweizer Studierendenschaften zu geben. Weitere Infos über das Programm finden sich hier




Freitag, 12. April, 14.45 Uhr Vorlesungsraum 15-G-60

Stipendium, studentische Mobilität, studentisches Engagement und der VSS.
Der Workshop gibt einen Einblick in das Stipendienwesen. Ausserdem werden wir über das neue Erasmusprogramm informieren, offene Fragen beantworten und eine Debatte auslösen.


Samstag, 13. April, 10.45 Uhr, Vorlesungsraum 04-G-30

Schweizweite Vernetzung? Der VSS präsentiert sich und stellt seine Aufgaben vor. Eine Debatte soll positive und negative Aspekte einer studentischen nationalen Dachorganisation aufzeigen und den Workshop Teilnehmenden die Möglichkeit geben, offene Fragen zu stellen und kritische Meinungen einzubringen.

Samstag: 13. April, 13.45Uhr, Vorlesungsraum 04-G-30

Stipendium, studentische Mobilität, studentisches Engagement und der VSS.
Der Workshop gibt einen Einblick in das Stipendienwesen. Des Weiteren werden wir über das neue Erasmusprogramm informieren, offene Fragen beantworten und eine Debatte auslösen.

Sehr geehrter Herr Schöchli

Mit Interesse haben wir die Berichterstattung bezüglich der nationalen Diskussion zu den Einsparungen im Hochschul- bzw. Bildungsbereich der Neuen Zürcher Zeitung der vergangenen Tage verfolgt. Dabei ist uns vor allem Ihr Kommentar “Schweizer Universitäten erhöhen ihre Semestergebühren – das ist kein Skandal” vom 12. März 2018 aufgefallen. Sie kritisieren die Finanzierung des Studiums durch den Staat und stellen die Studierenden der Schweizer Hochschulen als verwöhnte Schnösel Prestige strotzender Eltern dar, denen die Privilegien bereits in die Wiege gelegt werden. Hierzu möchte der Verband der Schweizer Studierendenschaften einige Richtigstellungen anbringen.

Wie in Ihrem Kommentar vom 12. März richtig festgestellt wird, profitiert die Schweiz enorm von StudienabgängerInnen. Sie stellen nicht nur eine wichtige Steuerquelle für den Staat dar, sondern sind auch der Garant der ökonomischen Zukunft der Schweiz. Da der Schweiz ausgedehnte Rohstoffvorkommen fehlen, betonen Politikerinnen und Politiker immer wieder die Bedeutung des Innovationsstandorts Schweiz. Basis dafür ist eine gut ausgebildete Bevölkerung: die HochschulabsolventInnen sind ein essentielles wirtschaftliches Standbein der Schweiz. Wer an einer Hochschule studiert, weiss jedoch, wie beschwerlich der Weg zum Abschluss ist. Natürlich gibt es die privilegierten Akademikerkinder, die mit einer Studiengebührenerhöhung keinerlei Probleme haben, doch diese sind bei Weitem in der Minderheit. Bereits heute arbeitet ein Grossteil der Studierenden neben dem Studium, laut BFS sind es 75% [1]. In vielen Fällen sind die Studierenden im Servicebereich tätig oder in anderen Berufsfeldern, in denen sie keinesfalls Erfahrungen für die zukünftige Berufswelt sammeln: Es sind Jobs, die den Studierenden ihre Existenz sichern.

Gebühren zwischen 1’000 und 4’000 Franken im Jahr mögen auf den ersten Blick nicht so hoch wirken. Doch die Studiengebühren stellen lange nicht die einzige finanzielle Herausforderung für Studierende dar. Das Stipendienwesen der Schweiz gleicht immer noch einer grossen Baustelle – je nach Kanton mag die Stipendiensituation akzeptabel sein oder aber desaströs, von fairen Bedingungen für ein Studium ist man weit entfernt. Bereits jetzt erhöhen mangelnde studentische Wohnangebote, steigende Kosten bei den öffentlichen Verkehrsmitteln und weitere Ausbildungskosten wie Bücher und Laborkosten den finanziellen Druck auf die Studierenden. Wie Sie in Ihrem Kommentar richtig feststellen, soll niemandem aus finanziellen Gründen ein Hochschulstudium verwehrt werden. Leider ist die Schweiz hiervon in der aktuellen Situation weit entfernt. Wenn das Stipendienwesen endlich genormt und stabil finanziert ist, wenn Lösungen für die angespannte Wohnsituation in den Städten gefunden sind und fair bezahlte Nebenjobs geschaffen worden sind, dann können wir wieder über Studiengebührenerhöhungen reden. Aber in der aktuellen Situation treffen sie die Ärmsten und treiben die Schweiz immer weiter vom Ideal der Chancengleichheit weg. Vielleicht können Sie, Herr Schöchli, dann in ein paar Jahren dafür über die privilegierten Studierenden wettern, weil nur noch sie es an die Hochschule schaffen – aber die Zukunft der Schweiz trägt dabei einen enormen Schaden davon.

Freundliche Grüsse
Der Verband Schweizer Studierendenschaften

[1] https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bildung-wissenschaft/personen-ausbildung/soziale-wirtschaftlichelage-studierenden.html

Stellungnahme VSS, 15.03.2018

Runder Tisch „Studentisches Wohnen“


Am 1. März 2018 haben Personen aus dem Fachbereich „Studentisches Wohnen“ gemeinsam mit studentischen Vertreter_innen die Problematik diskutiert und Lösungsvorschläge für die Zukunft ausformuliert.

Der VSS möchte alle dafür zuständigen Stellen daran erinnern, dass geeigneter und bezahlbarer Wohnraum für einen erfolgreichen Studienabschluss notwendig ist.

Mehr Details

Nachhaltigkeitsexpert*innen fallen nicht vom Himmel.

    Eine gute Ausbildung erfordert, dass sich Studierende kritisch mit gesamtgesellschaftlichen Fragenstellungen auseinandersetzen können. Welche Kompetenzen sind für studentisches Engagement grundlegend? Wie können diese vermittelt werden? Weshalb sind sie auch in der späteren Berufspraxis relevant? Diese Fragen stehen am Sustainable University Day 2018 (22. März 2018), der Jahrestagung des Förderprogramms U Change, im Zentrum. Ziel dieser Tagung ist auch, die nötigen Rahmenbedingungen zu diskutieren, um Studierende in ihrem Engagement für eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen. Laufende U Change- und weitere BNE-Projekte dienen als Beispiele.

    Anmelden kann man sich noch bis am 15. März 2018 unter www.u-change.ch