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Heute hat die SAJV, zusammen mit den wichtigsten Organisationen im Jugendbereich, einen offenen Brief an die Schweizer Regierung und die EU veröffentlicht. Darin fordern sie, dass die Folgen der Masseneinwanderungsinitiative nicht auf dem Rücken der Jugend ausgetragen werden. Denn genau das ist momentan der Fall: Die Europäische Union hat angekündigt, die laufenden Verhandlungen über das Programm Erasmus+ einzustellen. Dieses Programm ist für den Austausch und die Mobilität der Jugendlichen in der Schweiz und in Europa zentral.

MM_Offener Brief ERASMUS+

Erstunterzeichnende Organisationen:

  • SAJV, Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände | CSAJ, Conseil Suisse des Activités de Jeunesse, Bern, Schweiz, info@sajv.ch
  • DOJ, Dachverband offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz | AFAJ, faîtière suisse pour l’animation enfance et jeunesse en milieu ouvert, Moosseedorf, Schweiz, welcome@doj.ch
  • Intermundo, Schweizerischer Dachverband zur Förderung von Jugendaustausch | Association faîtière suisse
    pour la promotion des échanges de jeunes, Bern, Schweiz, info@intermundo.ch
  • Jugendkommission SGB (Schweizerischer Gewerkschaftsbund) | Commission de jeunesse USS (Union Syndicale Suisse), Bern, Schweiz, veronique.polito@sgb.ch
  • USO, Union der Schülerorganisationen CH/FL | UCE, Union des conseils d’étudiants CH/FL, Bern, Schweiz, info@uso.ch
  • VSS, Verband der Schweizer Studierendenschaften | UNES, Union des étudiant-e-s de Suisse, Bern, Schweiz, info@vss-unes.ch
  • yes, young european swiss, Bern, Schweiz, info@y-e-s.ch
  • YFJ, European Youth Forum | Forum Européen de la Jeunesse, Brüssel, Belgien, youthforum@youthforum.org
    • ESU fordert: Keine Isolation der Schweizer Studierenden!

      Auch die European Students‘ Union ESU hat sich bereits zur drohenden Kündigung der bilateralen Veträge geäussert. Elisabeth Gehrke, Vizepräsidentin von ESU sagt: „Wir sind sehr beunruhigt über das Resultat der Abstimmung in der Schweiz. Wir befürchten sehr grosse Beeinträchtigungen für das Schweizer Bildungssystem, da diese Entscheidung sich gegen die Grundlagen der European Higher Education Area richtet. Für die Interessen der Schweiz ist es die beste Wahl, sich an die Abkommen in der European Higher Education Area zu halten. Die Schweiz riskiert die Isolation ihrer Studierenden und WissenschaftlerInnen von der Aussenwelt, was verheerende und schwer rückgängig zu machende Folgen hätte.“

      Solidarität mit den Ukrainischen Studierenden

      Two weeks have passed since peaceful protesters at Kyiv EuroMaidan were attacked
      by the special police department “Berkut” during the nights of 29 November to 30
      November 2013. However, the government and prosecutor’s office of Ukraine have
      not performed any actions in order to identify and bring to the court the ones
      responsible for attacking and harming protesters.
      Moreover, victims of thesukrainee attacks are being threatened and blamed in violent actions
      against police. Numerous court cases were opened against protesters, including
      students. Furthermore, leadership of higher educational institutions in Ukraine
      continues to intimidate students who are active in demonstrations.
      Therefore, VSS-UNES-USU stands in solidarity with Ukrainian students and supports
      their demands to stop faking cases against participants of peaceful protests, and free
      illegally prisoned students, and to bring criminal charges on those who made and
      executed the decision to use violence against people at Kyiv EuroMaidan on
      November, 30.
      We call upon the President of Ukraine, Victor Yanukovich and its government to
      listen to students demands and to fulfill them. The Ukrainian government has to act in
      accordance with the European Convention on Human Rights, and ensure fare
      jurisdiction in the country.

      Podium zum Luzerner Stipendiengesetz

      Der Kanton Luzern revidiert sein Stipendiengesetz und schlägt dabei einen schweizweit neuartigen Weg ein: Auch Private sollen ein Studium mitfinanzieren.

      An der Podiumsdiskussion debattieren Lars Stein (Gründer des Vereins Studienaktie.org), Priska Lorenz (Kantonsrätin SP/Juso) und Adrian Bühler (Kantonsrat CVP) über die Chancen und Risiken des neuen Gesetztes.

      Die Medienmitteilung des VSS dazu: http:https://www.vss-unes.ch/2013/09/10/luzern-macht-studierende-zu-investitionsgutern/

      Und diejenige der SOL: https://www.vss-unes.ch/wp-content/uploads/2013/10/Presse_Stipendiengesetz_LU.pdf

      Bilde dir deine eigene Meinung am Mittwoch, 30. Oktober um 17:15 im HS8, Universität Luzern.

      SOL-Podium