Medienmitteilungen

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Die Generalversammlung der European Students‘ Union hat Lea Meister zur Präsidentin gewählt. Die Schaffhauserin bringt mehrjährige Erfahrung als Studierendenvertreterin auf nationaler und internationaler Ebene mit. Der VSS ist stolz, dass mit Lea Meister eines seiner ehemaligen Vorstandmitglieder nun an der Spitze der europäischen Studierenden steht.

An der Generalversammlung der European Students‘ Union (ESU), die vom 12. bis 14. Mai in Bergen (Norwegen) stattfand, wurde Lea Meister zur Präsidentin von ESU gewählt. Die European Students‘ Union ist der Dachverband der europäischen Studierendenschaften und repräsentiert die Studierenden aus 38 europäischen Ländern.

Lea Meister war letztes Jahr Vize-Präsidentin von ESU und davor im Vorstand von ESU und des VSS aktiv. Sie hat eine aussergewöhnlich breite Erfahrung in der studentischen Repräsentation, die von der lokalen bis zur internationalen Ebene reicht. „Als Präsidentin von ESU ist es meine Aufgabe, die Interessen aller Studierenden in Europa zu vertreten“, sagt Lea Meister, die ihre Karriere als Studierendenvertreterin an der Uni Basel begonnen hat. „Es ist wichtig, dass sich die Studierenden an vorderster Front für eine qualitativ gute und für alle zugängliche Hochschulbildung einsetzen“, erläutert Lea Meister ihre Motivation.

Der VSS ist sich sicher, dass Lea Meister als Präsidentin ein Gewinn für die europäischen Studierenden ist und dass sie die exzellente Arbeit fortsetzen wird, die sie im letzten Jahr als Vize-Präsidentin geleistet hat. „Wir sind stolz, dass mit Lea Meister ein ehemaliges Vorstandsmitglied des VSS zur Präsidentin von ESU gewählt wurde“, sagt Simone Widmer, Geschäftsleitungsmitglied des VSS. „Mit Lea Meister steht eine Frau an der Spitze, die über einzigartige Kenntnisse der europäischen Bildungslandschaft verfügt und sich unermüdlich für die Interessen der Studierenden einsetzt.“

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Lea Meister, designierte Präsidentin European Students‘ Union
Simone Widmer

MM Wahl Lea Meister

Die Delegiertenversammlung der Studierendenschaft der Universität Lausanne (FAE) hat am Montag entschieden, aus dem nationalen Dachverband auszutreten. Konsequenz davon ist, dass die Studierenden der zweitgrössten Westschweizer Universität auf nationaler und internationaler Ebene nicht mehr vertreten sind. Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) bedauert diesen Beschluss und betont, dass eine nationale und solidarische Vertretung für die Verteidigung studentischer Interessen unabdingbar ist.

Die Konsequenzen für die Lausanner Studierenden sind schwerwiegend. Die fehlende Vertretung und somit Verteidigung ihrer Interessen auf nationaler Ebene hat zur Folge, dass ihre Stimme in den verschiedenen nationalen Organisationen (u.a. swissuniversities, SBFI, Schweizerische Hochschulkonferenz) nicht direkt vertreten wird. Ebenfalls verzichten sie auf die internationale Präsenz, für welche die Mitgliedschaft im VSS die Grundlage bietet und die – gerade in Zeiten des Bologna-Systems – äusserst wichtig ist, um die Studierenden auf faire und effiziente Art und Weise zu verteidigen. Nebst diesen Tätigkeiten ist der VSS in Bern auch auf Bundesebene aktiv, um nationale Entscheidungen zu beeinflussen und um die Studierenden gegenüber den Medien zu repräsentieren.

Der übereilte Austritt ist auch deshalb zu bedauern, weil Kritikpunkte der FAE bei der Strukturanpassung, die eben angenommen wurde und bald in Kraft tritt, berücksichtigt wurden. Die FAE will den VSS verlassen, um sich auf die Studierenden vor Ort zu konzentrieren. Aber bei diesem Anliegen darf nicht vergessen gehen, dass die FAE nicht nur Waadtländer Studierende vertritt. Um die Interessen aller ihrer Studierenden zu verteidigen, ist eine nationale Vertretung notwendig. Gabriela Lüthi, Vorstandsmitglied des VSS, fügt hinzu, “es ist schade, dass 13 Studierende, nur um die Ausgaben zu senken, dabei die Solidarität und die Verteidigung von studentischen Interessen in der Schweiz bei Seite lassen. Die Zusammenarbeit mit Studierendenschaften von möglichst vielen Hochschulen ist wichtig, damit die Anliegen der Studierenden auf nationaler und internationaler Ebene gehört und ernst genommen werden.”

Für den VSS,
Gabriela Lüthi (de)
Stephan Rodriguez (fr)

MM FAE verlässt VSS

Genfer Studierende treten dem VSS bei

Der VSS freut sich sehr, dass die CUAE der Universität Genf am Samstag dem VSS beigetreten ist. An der 166. Delegiertenversammlung wurde über ein Projekt zur Unterstützung von studentischen Flüchtlingen und über die Anpassung der Strukturen des VSS debattiert.

Die 166. Delegiertenversammlung des Verbands der Schweizer Studierendenschaften hat am Wochenende vom 22. – 24. April 2016 an der Universität Bern stattgefunden. Die Freude war sehr gross als die Delegierten des VSS am Samstagmorgen dem Beitritt des Studierendenverbandes der Universität Genf zugestimmt haben.

Ebenfalls haben die Delegierten am Sonntag eine neue Geschäftsleitung gewählt. Der Verband wird künftig von Gabriela Lüthi (Universität Fribourg), Josef Stocker (Universität Zürich) und Friedrich Stucki (Universität Bern) angeführt. Der Vorstand wird überdies neu durch Nina Beuret, Line Magnanelli (beide Universität Neuenburg) und Cosima Ruzzo (ETH Zürich) verstärkt.

Der VSS setzt sich für die Unterstützung studentischer Flüchtlinge auf ihrem Weg an die Hochschulen ein. Die DV hat die Ausrichtung des VSS-Projekts „Perspektiven – Studium“ debattiert und unterstützt die studentischen Initiativen, die in diesem Bereich aktiv sind oder es werden wollen. Im Zentrum der Unterstützung stehen die Entwicklung einer Schulung für studentische Mentoren, Vernetzungsarbeit sowie Grundlagenarbeit zum Thema und zu Best Practices.

Der Verband hat ferner eine Resolution zur Unternehmenssteuerreform III verabschiedet. Es wird befürchtet, dass es in Folge davon zu weiteren Sparmassnahmen im Bildungsbereich kommen wird. Der VSS verurteilt die Sparmassnahmen und wird sich entschieden, auf allen Ebenen dagegen einsetzen.

Die Statuten und Reglemente des VSS, welche in dieser Form seit 2014 in Kraft sind, wurden angepasst. Neu wird die Exekutive mit einem Vorstand aus sieben Personen zusammengesetzt, davon bilden zwei Personen das Co-Präsidium. Die Anpassung stärkt auch die Position der Kommissionsleitung, welche neu näher mit dem Vorstand zusammenarbeiten wird.

Für den VSS,

Gabriela Lüthi (fr)
Friedrich Stucki (de)

MM DV

Die Schweizer Studierenden machen sich für Nachhaltigkeit stark. In Zusammenarbeit entwickelten der Verband Schweizer Studierendenschaften (VSS) und der Schweizer Verband Studentischer Organisationen für Nachhaltigkeit (VSN) ein Forderungspapier “Nachhaltigkeit an die Schweizer Hochschulen!”. Die Nachhaltigkeitswoche der fünf Hochschulen in Zürich macht sechs dieser Forderungen eine Woche lang zum Thema.

Am 7. März 2016 werden die Forderungen von VSS und VSN veröffentlicht, pünktlich zum Auftakt der Nachhaltigkeitswoche der fünf Zürcher Hochschulen, einer studentischen Grossveranstaltung, welche Nachhaltigkeit auf den Ebenen der Politik, Gesellschaft und auch auf persönlicher Ebene behandelt. An dieser offiziellen Pressekonferenz werden die Forderungen der Studierenden präsentiert. OrganisatorInnen sind der VSN, VSS und die Nachhaltigkeitswoche.
Die Studierenden richten sich mit konkreten Anforderungen direkt an die Hochschulen der Schweiz – dies ist ein Meilenstein in der studentischen Partizipation in der Hochschullandschaft. Die beiden Organisationen VSN und VSS vertreten gesamthaft über 100’000 Studierende, und so fällt ihre Stimme durchaus ins Gewicht.

Primär fordern die Studierenden von den Hochschulen, dass das Konzept der Nachhaltigkeit in der Lehre des tertiären Bildungsbereichs verankert wird. Darüber hinaus erwarten sie eine gesamtheitlich nachhaltige Betriebsführung sowie verstärkte Unterstützung von studentischen Initiativen. Auch Bund und Kantone sind angesprochen: Nachhaltigkeit soll Teil des Leistungsauftrages an Hochschulen sein, die Fortsetzung entsprechender Förderprogramme wird begrüsst.

Passend dazu startet die diesjährige Nachhaltigkeitswoche mit dem nationalen studentischen Aktionstag “Nachhaltigkeit an Schweizer Hochschulen!”. Ziel des Aktionstages ist es, die Hochschulen direkt auf das Thema Nachhaltigkeit anzusprechen. In Zürich, Fribourg, Bern, Genf und Lausanne wird das Forderungspapier direkt an die Hochschulen übergeben.

Die Nachhaltigkeitswoche konkretisiert die genannten Forderungen. Jeden Tag thematisieren sie dabei eine: die stärkere Integration der Nachhaltigkeit in die Lehre, mehr Forschung und Lehre zu Wachstumskritik, Entwicklung einer Strategie für nachhaltige Geldanlagen, einen Nachhaltigkeitsbericht an jeder Hochschule, Reduktion der Flugemissionen, und die verstärkte Partizipation der Studierenden. Ein Besuch lohnt sich!

Für den VSS,

Anna Rickenbach

Pressemitteilung VSN-VSS Nachhaltigkeit

An diesem 9. Februar 2016, genau zwei Jahre nach der Abstimmung über die Masseneinwanderungsinitiative, ist die studentische Mobilität immer noch von den gravierenden Auswirkungen der Volksinitiative betroffen. Aus diesem Grund möchte der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) die Bilanz der Folgen dieser Volksinitiative ziehen.

Die Schweizer Geschichte hat selten eine Initiative gekannt, deren Konsequenzen für die Studierenden so verheerend waren. Die Annahme der Masseinwanderungsinitiative hat noch heute schwere Folgen für die Schweizer Hochschulen.

Die direkten Folgen der Annahme der Initiative gegen die Masseneinwanderung vom 9. Februar 2014 auf die studentische Mobilität sind:

  • Die Suspendierung der Verhandlungen über den Beitritt der Schweiz im Programm Erasmus+. Dies bedeutet, dass die Schweiz nun als Drittland am Programm teilnimmt, was ihre Partizipationsmöglichkeiten einschränkt.
  • Absagen an Schweizer Studierende von manchen europäischen Hochschulen.
  • Ein Rückgang der Anzahl der Studierenden, die aus dem Ausland kommen, um zwischen 11.4% und 38%. Die Zahlen variieren zwischen den Hochschulen.

Der VSS bittet den Bundesrat sowie alle europäischen Staaten die Ausbildung und die Forschung zu schützen und mehr Massnahmen zu ergreifen, um die noch bestehenden Auswirkungen der Masseneinwanderungsinitiative auf die tertiäre Ausbildung zu vermindern und die Zugehörigkeit der Schweiz am europäischen Hochschulraum zu gewährleisten. Wie Stephan Rodriguez, Vorstandsmitglied des VSS sagt: “Ausbildung schafft Zukunft! Es ist wichtiger denn je, diese Zukunft zu bewahren.”

Der VSS möchte ebenfalls die geleistete Arbeit und Bemühungen anerkennen, die in der Hochschullandschaft gemacht wurden, um diese Krisensituation zu bewältigen und die Folgen der Abstimmung zu verringern. Und auch die nötigen Notmassnahmen, die seitens der Regierung getroffen wurden, werden vom VSS begrüsst. “Es bleibt noch viel zu tun. Das Problem ist gross. Der VSS wird jedoch die Schweizer Ausbildung mit aller Kraft verteidigen.” fügt Stephan Rodriguez hinzu.

Für den VSS,

Stephan Rodriguez (fr)
Gabriela Lüthi (de)

MM 9. Februar