Medienmitteilungen

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Genfer Studierende treten dem VSS bei

Der VSS freut sich sehr, dass die CUAE der Universität Genf am Samstag dem VSS beigetreten ist. An der 166. Delegiertenversammlung wurde über ein Projekt zur Unterstützung von studentischen Flüchtlingen und über die Anpassung der Strukturen des VSS debattiert.

Die 166. Delegiertenversammlung des Verbands der Schweizer Studierendenschaften hat am Wochenende vom 22. – 24. April 2016 an der Universität Bern stattgefunden. Die Freude war sehr gross als die Delegierten des VSS am Samstagmorgen dem Beitritt des Studierendenverbandes der Universität Genf zugestimmt haben.

Ebenfalls haben die Delegierten am Sonntag eine neue Geschäftsleitung gewählt. Der Verband wird künftig von Gabriela Lüthi (Universität Fribourg), Josef Stocker (Universität Zürich) und Friedrich Stucki (Universität Bern) angeführt. Der Vorstand wird überdies neu durch Nina Beuret, Line Magnanelli (beide Universität Neuenburg) und Cosima Ruzzo (ETH Zürich) verstärkt.

Der VSS setzt sich für die Unterstützung studentischer Flüchtlinge auf ihrem Weg an die Hochschulen ein. Die DV hat die Ausrichtung des VSS-Projekts „Perspektiven – Studium“ debattiert und unterstützt die studentischen Initiativen, die in diesem Bereich aktiv sind oder es werden wollen. Im Zentrum der Unterstützung stehen die Entwicklung einer Schulung für studentische Mentoren, Vernetzungsarbeit sowie Grundlagenarbeit zum Thema und zu Best Practices.

Der Verband hat ferner eine Resolution zur Unternehmenssteuerreform III verabschiedet. Es wird befürchtet, dass es in Folge davon zu weiteren Sparmassnahmen im Bildungsbereich kommen wird. Der VSS verurteilt die Sparmassnahmen und wird sich entschieden, auf allen Ebenen dagegen einsetzen.

Die Statuten und Reglemente des VSS, welche in dieser Form seit 2014 in Kraft sind, wurden angepasst. Neu wird die Exekutive mit einem Vorstand aus sieben Personen zusammengesetzt, davon bilden zwei Personen das Co-Präsidium. Die Anpassung stärkt auch die Position der Kommissionsleitung, welche neu näher mit dem Vorstand zusammenarbeiten wird.

Für den VSS,

Gabriela Lüthi (fr)
Friedrich Stucki (de)

MM DV

Die Schweizer Studierenden machen sich für Nachhaltigkeit stark. In Zusammenarbeit entwickelten der Verband Schweizer Studierendenschaften (VSS) und der Schweizer Verband Studentischer Organisationen für Nachhaltigkeit (VSN) ein Forderungspapier “Nachhaltigkeit an die Schweizer Hochschulen!”. Die Nachhaltigkeitswoche der fünf Hochschulen in Zürich macht sechs dieser Forderungen eine Woche lang zum Thema.

Am 7. März 2016 werden die Forderungen von VSS und VSN veröffentlicht, pünktlich zum Auftakt der Nachhaltigkeitswoche der fünf Zürcher Hochschulen, einer studentischen Grossveranstaltung, welche Nachhaltigkeit auf den Ebenen der Politik, Gesellschaft und auch auf persönlicher Ebene behandelt. An dieser offiziellen Pressekonferenz werden die Forderungen der Studierenden präsentiert. OrganisatorInnen sind der VSN, VSS und die Nachhaltigkeitswoche.
Die Studierenden richten sich mit konkreten Anforderungen direkt an die Hochschulen der Schweiz – dies ist ein Meilenstein in der studentischen Partizipation in der Hochschullandschaft. Die beiden Organisationen VSN und VSS vertreten gesamthaft über 100’000 Studierende, und so fällt ihre Stimme durchaus ins Gewicht.

Primär fordern die Studierenden von den Hochschulen, dass das Konzept der Nachhaltigkeit in der Lehre des tertiären Bildungsbereichs verankert wird. Darüber hinaus erwarten sie eine gesamtheitlich nachhaltige Betriebsführung sowie verstärkte Unterstützung von studentischen Initiativen. Auch Bund und Kantone sind angesprochen: Nachhaltigkeit soll Teil des Leistungsauftrages an Hochschulen sein, die Fortsetzung entsprechender Förderprogramme wird begrüsst.

Passend dazu startet die diesjährige Nachhaltigkeitswoche mit dem nationalen studentischen Aktionstag “Nachhaltigkeit an Schweizer Hochschulen!”. Ziel des Aktionstages ist es, die Hochschulen direkt auf das Thema Nachhaltigkeit anzusprechen. In Zürich, Fribourg, Bern, Genf und Lausanne wird das Forderungspapier direkt an die Hochschulen übergeben.

Die Nachhaltigkeitswoche konkretisiert die genannten Forderungen. Jeden Tag thematisieren sie dabei eine: die stärkere Integration der Nachhaltigkeit in die Lehre, mehr Forschung und Lehre zu Wachstumskritik, Entwicklung einer Strategie für nachhaltige Geldanlagen, einen Nachhaltigkeitsbericht an jeder Hochschule, Reduktion der Flugemissionen, und die verstärkte Partizipation der Studierenden. Ein Besuch lohnt sich!

Für den VSS,

Anna Rickenbach

Pressemitteilung VSN-VSS Nachhaltigkeit

An diesem 9. Februar 2016, genau zwei Jahre nach der Abstimmung über die Masseneinwanderungsinitiative, ist die studentische Mobilität immer noch von den gravierenden Auswirkungen der Volksinitiative betroffen. Aus diesem Grund möchte der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) die Bilanz der Folgen dieser Volksinitiative ziehen.

Die Schweizer Geschichte hat selten eine Initiative gekannt, deren Konsequenzen für die Studierenden so verheerend waren. Die Annahme der Masseinwanderungsinitiative hat noch heute schwere Folgen für die Schweizer Hochschulen.

Die direkten Folgen der Annahme der Initiative gegen die Masseneinwanderung vom 9. Februar 2014 auf die studentische Mobilität sind:

  • Die Suspendierung der Verhandlungen über den Beitritt der Schweiz im Programm Erasmus+. Dies bedeutet, dass die Schweiz nun als Drittland am Programm teilnimmt, was ihre Partizipationsmöglichkeiten einschränkt.
  • Absagen an Schweizer Studierende von manchen europäischen Hochschulen.
  • Ein Rückgang der Anzahl der Studierenden, die aus dem Ausland kommen, um zwischen 11.4% und 38%. Die Zahlen variieren zwischen den Hochschulen.

Der VSS bittet den Bundesrat sowie alle europäischen Staaten die Ausbildung und die Forschung zu schützen und mehr Massnahmen zu ergreifen, um die noch bestehenden Auswirkungen der Masseneinwanderungsinitiative auf die tertiäre Ausbildung zu vermindern und die Zugehörigkeit der Schweiz am europäischen Hochschulraum zu gewährleisten. Wie Stephan Rodriguez, Vorstandsmitglied des VSS sagt: “Ausbildung schafft Zukunft! Es ist wichtiger denn je, diese Zukunft zu bewahren.”

Der VSS möchte ebenfalls die geleistete Arbeit und Bemühungen anerkennen, die in der Hochschullandschaft gemacht wurden, um diese Krisensituation zu bewältigen und die Folgen der Abstimmung zu verringern. Und auch die nötigen Notmassnahmen, die seitens der Regierung getroffen wurden, werden vom VSS begrüsst. “Es bleibt noch viel zu tun. Das Problem ist gross. Der VSS wird jedoch die Schweizer Ausbildung mit aller Kraft verteidigen.” fügt Stephan Rodriguez hinzu.

Für den VSS,

Stephan Rodriguez (fr)
Gabriela Lüthi (de)

MM 9. Februar

Kein Sparen bei der Zukunft!

Stabilisierungsprogramm 2017-2019: Bildung und Forschung überproportional betroffen – Der Verband der Schweizer Studierendenschaften fordert: Keine weiteren Sparübungen im Bereich Bildung und Forschung!

Nach dem bereits viele Kantone Sparmassnahmen im Bildungsbereich angekündigt oder bereits durchgeführt haben ist nun der Bund an der Reihe. Im Rahmen des Stabilisierungsprogrammes 2017-2019 hat der Bundesrat angekündigt das Wachstum des Bereiches Bildung und Forschung deutlich zu verlangsamen.
Eine solide Hochschulfinanzierung ist die Vorraussetzung für eine vielfältige und qualitativ gute Hochschullandschaft Schweiz. Dasselbe gilt für die ganze Bildungslandschaft Schweiz.

Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) setzt sich nach dem Motto „Bildung ist ein öffentliches Gut“ für eine Hochschulfinanzierung durch die öffentliche Hand ein. Damit wird erreicht, dass der Zugang zur Bildung für alle, unabhängig von der persönlichen finanziellen Lage, möglich ist. Die Schweizer Bevölkerung wächst in den nächsten Jahren weiter. Das heisst auch die Zahl der Studierenden wird weiter ansteigen. Deshalb ist es inhärent, dass durch eine Verlangsamung des Wachstums in der Bildungsfinanzierung durch den Bund, die Qualität der Bildung darunter leiden wird. Mit weiteren Einsparungen im Bildungsbereich steigt ebenfalls die Gefahr, dass die Finanzierung der Hochschulen auf die Studierenden abgewälzt wird.

Die Erhöhung der Bundesbeiträge muss mit dem Anstieg der Studierendenzahlen und dem Ausbau der Forschungsaktivitäten Schritt halten. Keine weiteren Sparübungen – auf allen Ebenen! Denn die Bildung ist die Zukunft der Schweiz!

Für den VSS

Simone Widmer (de)
Sarah Burckhardt (fr)

MM Stabilisierungsprogramm 2017-2019

Pressemitteilung zum Internationalen Tag der Studierenden

Für den VSS ist es grosses Anliegen am internationalen Tag der Studierenden einmal mehr den freien Hochschulzugang hervorzuheben. In Anbetracht der politischen Entwicklungen der letzten Jahre erscheint es äusserst wichtig auf die Bedeutung der Bildung für die Schweiz hinzuweisen.

In den letzten Jahren wurde die Welt der Hochschulbildung erschüttert. Viele Hochschulen waren mit Budgetkürzungen konfrontiert, die Bildungseinrichtungen sind überfüllt, manche gesellschaftlichen Schichten sind entweder gar nicht oder zu wenig an den Hochschulen präsent, ausländische Studierende sind diskriminierenden Reglementen unterworfen und Studierende sehen sich mit grossen Problemen bei der Wohnungssuche konfrontiert. Deshalb nimmt der internationale Tag der Studierenden eine wichtige Stellung als Weckruf für die Gesellschaft ein.

Einen freien Zugang zur Hochschulbildung sicherzustellen ist eines der Ziele des VSS. Zusätzlich zu sozio-ökonomischen Hindernissen existieren auch immer noch Probleme in der Mobilität. Es muss allen Studierenden möglich sein ohne grössere Schwierigkeiten im Ausland zu studieren. Um den freien Bildungszugang zu gewährleisten ist der freie Personenverkehr eine Priorität für den VSS. Die europäischen Austauschprogramme (ERASMUS+, SEMP) verkörpern ebendiesen freien Bildungszugang auf europäischer Ebene.

Während diesem Tag sollten wir auch an diejenigen denken, die nicht das Privileg haben an einer Hochschule zu studieren. Viele junge Menschen im Nahen Osten sind gezwungen ihr Herkunftsland zu verlassen. Der VSS vertritt deshalb die Meinung, dass wir Studierende, die nach Europa geflüchtet sind, unterstützen und ihnen die Möglichkeit bieten sollten, ihre Ausbildung zu beenden.

Was der VSS fordert:

  • Beitritt aller Kantone zum Stipendienkonkordat um das sozio-ökonomische Ungleichgewicht zu verringern (es fehlen noch: AI, NW, OW, SH, SO, SZ, VS, ZG)
  • Keine Diskriminierung ausländischer Studierender (insbesondere bzgl. Studiengebühren und Quoten)
  • Erleichterter Zugang zu den Schweizer Hochschulen für geflüchtete Personen
  • Vereinfachung der Erteilung von Visa und Aufenthaltserlaubnissen für Studierende
  • Schaffung von zusätzlichem Wohnraum für Studierende
  • Schaffung von zusätzlichen Studienplätzen

Für den VSS,

Stephan Rodriguez (fr)
Verantwortlicher für Internationales
079 630 69 07

Josef Stocker (de)
Co-Präsident der CIS
076 502 31 38

MM International Student Day