andere Stellungnahmen

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Am 27. September 2020 wird über die Kündigungsinitiative abgestimmt. Der VSS stellt sich dagegen. Ein Gast-Kommentar von Co-Präsident Francesco Bee. Publiziert am 04.09.2020 auf nau.ch


Die sogenannte Kündigungsinitiative gefährdet die Qualität des Schweizer Bildungs- und Hochschulraumes. Bei einer Annahme der Initiative wären die Konsequenzen für die Schweiz tiefgreifend. Die für Hochschulen und deren Studierende gewinnbringende und erfolgreiche Zusammenarbeit auf europäischer Ebene würde bedroht, Austauschmöglichkeiten und Mobilität wären langfristig gefährdet und der schweizerische Bildungs- und Forschungsraum würde nachhaltig geschädigt werden.

Stellungnahme des Co-Präsidenten des VSS

Resolution vom VSS-Vorstand gemeinsam mit den Sektionen ausgearbeitet, verfasst und der Delegiertenversammlung zur Abstimmung vorgelegt. Verabschiedet an der Delegiertenversammlung vom 4. Juli 2020.

Die COVID-19-Krise hatte starke Auswirkungen auf den Hochschulbetrieb des Frühlingssemesters 2020. Aus Sicht der Studierenden manifestierte sich die COVID-19-Pandemie im Verschwinden des Präsenzunterrichts, einem rasanten Digitalisierungsschub und dem Entstehen finanzieller Engpässe durch den Verlust von Nebenjobs. Dies wird sehr wahrscheinlich auch längerfristige Konsequenzen haben. Die Umstellung der ersten Vorlesungen auf digitalen Unterricht lief bei den meisten Hochschulen gut ab. Innert kürzester Zeit standen digitale Alternativen zur Verfügung. Hierfür waren die Studierenden sehr dankbar.

Resolution «Forderungen der Studierenden an die Hochschulen für das Herbstsemester 2020»

Empfehlungen zur BFI-Botschaft 2021-2024

Die Bildung ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren der Schweiz und muss für eine erfolgreiche Zukunft gefördert werden. Der VSS begrüsst grundsätzlich die vorgelegte BFI-Botschaft 2021-24, empfiehlt aber in den folgenden drei Punkten Ergänzungen vorzunehmen.

  • Ausbildungsbeiträge
  • Internationale Mobilitäts- und Kooperationsprogramme in der Bildung
  • Nachhaltigkeit an Hochschulen
  • Empfehlungen des VSS zur BFI-Botschaft 2021-2024

    Bevor wir auf die Herausforderungen, die das Coronavirus für die Sekundarstufe II und die Bildung im allgemeinen Stellung nehmen, möchten wir, der nationale Dachverband der Studierendenorganisationen an Schweizer Hochschulen, einige generelle Bemerkungen zur Lage der Studierenden in diesen besonderen Zeiten anfügen.

    Welche Auswirkungen haben die Massnahmen des Bundes zur Bekämpfung des Coronavirus auf Studierende?
    Durch die Massnahmen des Bundes im Kampf gegen das Coronavirus sind vielen Studierenden der Job und/oder anderweitige finanzielle Unterstützung weggefallen. Da viele in nur geringfügiger Beschäftigung angestellt sind oder einer Beschäftigung auf Abruf nachgehen, haben viele keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung. Dazu kommt, dass Studierende auch keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben. Die Krise hat uns alle unvorhergesehen und hart getroffen. Die teils ohnehin schwierige soziale Lage der Student*innen hat sich durch die CoVid-19-Krise verschärft.

    Stellungnahme des VSS