Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) bekräftigt, dass nur die Stipendieninitiative eine dauerhafte und nachhaltige Lösung des momentanen Ungleichgewichtes bei der Vergabe der Ausbildungsbeiträge darstellt. Die Schweiz muss in die Bildung investieren und so den Wirtschafts- und Bildungsstandort stärken!

Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann und EDK-Präsident Christoph Eymann haben heute Montag, 13.4.2015, die Argumente gegen die Stipendieninitiative des VSS präsentiert. Die Gegenmassnahmen des Bundes und der Kantone sind unzureichend, nur die Initiative schafft Fairness im Zugang zur höheren Bildung. Die Initiative will, dass die 26 kantonalen Stipendienwesen harmonisiert werden. Heute unterscheiden sich diese massiv, so dass in jedem Kanton andere Regeln bei der Vergabe von Stipendien gelten. Das ist äusserst unfair, hochbürokratisch und schwächt schlussendlich die Chancen beim Zugang zur Bildung.

Wer für seine Ausbildung an einer höheren Fachschule, Fachhochschule, ETH oder Universität ein Stipendium braucht, soll überall in der Schweiz die gleichen Möglichkeiten darauf haben. Heute hängt das allerdings vom Kanton ab. Luisa Jakob, Kampagnenleiterin des VSS beteuert: „Heute ist der Wohnort entscheidend. Wer in Lausanne wohnt, hat bessere Chancen als jemand aus Schaffhausen. Weder das Konkordat der EDK noch der Gegenvorschlag des Bundesrat lösen dieses Problem gänzlich, darum muss das Volk die Stipendieninitiative annehmen.“ Gerade beim herrschenden Fachkräftemangel in verschiedensten Branchen, müssen die Chancen auf die bestmögliche Bildung erhöht werden, unabhängig davon ob man vermögend ist. Nur die Stipendieninitiative des VSS ermöglicht ein einheitliches, nationales Stipendienwesen, das allen erlaubt, den gewünschten Ausbildungsabschluss zu erreichen. „Ob für die Meisterprüfung, für das Medizinstudium oder den Fachhochschulabschluss, die Initiative hilft allen, die sich die Ausbildung nicht leisten können“, sagt Luisa Jakob weiter.

Bund und Kantone haben sich in den vergangen zwanzig Jahren schleichend aus der Verantwortung gezogen. Die Bundessubventionen wurden bis zu 75% gekürzt. Nur dank dem Druck des VSS und seiner Initiative wurde die Revision des Ausbildungsbeitragsgesetzes eingeleitet, sie sieht zwar eine Umverteilung der Gelder vor, reicht aber nicht aus um den realen Bedarf an Stipendienvolumen zu decken.

Ein JA zur Stipendieninitiative am 14. Juni ist die einzige Lösung – Weil Ausbildung Zukunft schafft!

Kontakt: Luisa Jakob, Kampagnenkoordination Dt. CH