Start der Kampagne «Bildung für alle – jetzt!»

Der Schweizerische Verband des Personals öffentlicher Dienste (vpod/ssp), Solidarité sans frontières (sosf) und der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS|UNES|USU) lancieren am heutigen 1. Oktober die Kampagne «Bildung für alle – jetzt!». Unsere Kampagne hat das Ziel, den Zugang der Geflüchteten zu Bildung und Arbeit zu verbessern. Zur Eröffnung stellen wir mit unserer Petition «Bildung und Arbeit für geflüchtete Menschen ermöglichen» sechs zentrale Forderungen.

Medienmitteilung vom 1.10.2020: Kampagne «Bildung für alle – jetzt!»

Die Studierenden sagen JA zum Vaterschaftsurlaub!

Chancengerechtigkeit ist ein zentrales Anliegen des VSS. Der Vaterschaftsurlaub trägt mass-geblich zu einer besseren Vereinbarkeit von Studium, Familie und Beruf bei. Studierende, forschende und lehrende Mütter erhalten mit dieser Initiative eine längst überfällige und notwendige Unterstützung. Dadurch kann die horizontale Segregation abgebaut und die Diversität an den Schweizer Hochschulen erhöht werden.

Medienmitteilung vom 10.9.2020 zum Vaterschaftsurlaub

Am 27. September 2020 wird über die Kündigungsinitiative abgestimmt. Der VSS stellt sich dagegen. Ein Gast-Kommentar von Co-Präsident Francesco Bee. Publiziert am 04.09.2020 auf nau.ch


Die sogenannte Kündigungsinitiative gefährdet die Qualität des Schweizer Bildungs- und Hochschulraumes. Bei einer Annahme der Initiative wären die Konsequenzen für die Schweiz tiefgreifend. Die für Hochschulen und deren Studierende gewinnbringende und erfolgreiche Zusammenarbeit auf europäischer Ebene würde bedroht, Austauschmöglichkeiten und Mobilität wären langfristig gefährdet und der schweizerische Bildungs- und Forschungsraum würde nachhaltig geschädigt werden.

Stellungnahme des Co-Präsidenten des VSS

Offener Brief an Alliance SwissPass

Der VSS hat seit der Ankündigung des Entscheides der Alliance SwissPass, das GA für 25–30-jährige Studierende abzuschaffen, mehrfach auf die schädigende Wirkung dieser Massnahme hingewiesen. Diese Entscheidung bedeutet nämlich nichts Weiteres als ein Rückschritt in Sachen Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit in der Bildung. Trotz Nebenerwerben ist es schwierig, das Studium vollständig selbst zu finanzieren. Ebenso können nicht alle Studierenden auf die Unterstützung ihrer Eltern oder auf Stipendien zählen. Nur mit erschwinglichen GA-Preisen können die Chancengleichheit und die Mobilität von Studierenden gewährleistet werden.

Offener Brief an Alliance SwissPass
Medienmitteilung vom 09.07.2020
Link zur Petition Studi-GA

Die Alliance SwissPass hat gestern Mittwoch (24.6.2020) in einer Medienmitteilung bekannt gegeben, dass das Studierenden GA für 25–30-jährige abgeschafft wird. Es soll durch einen einmaligen Rabatt von 500 Franken beim Wechsel auf das Erwachsenen-GA kompensiert werden. Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) findet dies skandalös und sieht das als eine enorme Gefährdung der Chancengerechtigkeit. Deshalb fordert er die ÖV-Unternehmen mit Nachdruck dazu auf, das Studierenden-GA nicht abzuschaffen.

Medienmitteilung vom 25.06.2020