Chancengleichheit

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Offener Brief an Alliance SwissPass

Der VSS hat seit der Ankündigung des Entscheides der Alliance SwissPass, das GA für 25–30-jährige Studierende abzuschaffen, mehrfach auf die schädigende Wirkung dieser Massnahme hingewiesen. Diese Entscheidung bedeutet nämlich nichts Weiteres als ein Rückschritt in Sachen Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit in der Bildung. Trotz Nebenerwerben ist es schwierig, das Studium vollständig selbst zu finanzieren. Ebenso können nicht alle Studierenden auf die Unterstützung ihrer Eltern oder auf Stipendien zählen. Nur mit erschwinglichen GA-Preisen können die Chancengleichheit und die Mobilität von Studierenden gewährleistet werden.

Offener Brief an Alliance SwissPass
Medienmitteilung vom 09.07.2020
Link zur Petition Studi-GA

Offener Brief an die kantonalen Erziehungs- und Bildungsdepartemente

Das Recht auf Bildung ist für alle Kinder und Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen in Tertiärausbildungen zu gewährleisten. Solidarité sans frontières, die Gewerkschaft vpod, Vivre Ensemble und der Verband der Schweizer Studierendenschaften möchten auf die Problemfelder aufmerksam machen und bitten, konkrete Massnahmen zu ergreifen und für den nötigen Support zu sorgen.

Offener Brief an die kantonalen Erziehungs- und Bildungsdepartemente, 27.04.2020

Bevor wir auf die Herausforderungen, die das Coronavirus für die Sekundarstufe II und die Bildung im allgemeinen Stellung nehmen, möchten wir, der nationale Dachverband der Studierendenorganisationen an Schweizer Hochschulen, einige generelle Bemerkungen zur Lage der Studierenden in diesen besonderen Zeiten anfügen.

Welche Auswirkungen haben die Massnahmen des Bundes zur Bekämpfung des Coronavirus auf Studierende?
Durch die Massnahmen des Bundes im Kampf gegen das Coronavirus sind vielen Studierenden der Job und/oder anderweitige finanzielle Unterstützung weggefallen. Da viele in nur geringfügiger Beschäftigung angestellt sind oder einer Beschäftigung auf Abruf nachgehen, haben viele keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung. Dazu kommt, dass Studierende auch keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben. Die Krise hat uns alle unvorhergesehen und hart getroffen. Die teils ohnehin schwierige soziale Lage der Student*innen hat sich durch die CoVid-19-Krise verschärft.

Stellungnahme des VSS

Der VSS ist enttäuscht: Die geplanten finanziellen Beiträge für die BFI-Botschaft reichen nicht aus, um die hochgesteckten Bildungsziele zu erreichen. Am Mittwoch, 26.2.2020 hat der Bundesrat die Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) für die Jahre 2021-2024 an das Parlament verabschiedet. Leider reichen die gesprochenen Beiträge nicht aus, um die Ziele, welche die Eidgenossenschaft sich selbst gesetzt hat, zu erreichen; gerade im Bereich der Mobilität. Zudem fehlen konkrete Fördermittel für Chancengerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung. So wurde im Bereich Chancengerechtigkeit schon für die BFI-Botschaft 2017-20 im Rahmen der Diskussion zur Stipendieninitiative versprochen, dass die Ausbildungsbeiträge des Bundes erhöht würden. Jetzt werden die Beiträge für 2021-24 im Vergleich zur vorherigen BFI-Botschaft sogar leicht gekürzt; dies trotz wachsender Studierendenzahlen.

Medienmitteilung 26.02.2020

Der VSS sagt JA zu mehr bezahlbaren Wohnungen!

Am 9. Februar 2020 kommt die Volksinitiative für «mehr bezahlbare Wohnungen» zur Abstimmung vor das Volk. In Schweizer Hochschulstädten ist es für Studierende oftmals sehr schwierig, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die Initiative sorgt dafür, dass der Preisdruck auf Mietwohnungen abgeschwächt werden kann. Als Teil des Initiativkomitees spricht sich der Verband Schweizer Studierendenschaften (VSS) deshalb für die Annahme der Initiative aus.

Medienmitteilung, 28.1.2020