COVID-19

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Der Stand der laufenden Debatte beunruhigt die Studierenden: Die Hauptargumente, die vorgebracht werden, um diese Vorschläge (41 Millionen für Mobilität und 12 Millionen für Nachhaltigkeit) im Lichte der BFI-Botschaft (fast 28 Milliarden) abzulehnen, basieren praktisch ausnahmslos auf der COVID-19-Lage, was sehr bedauerlich ist. Die BFI-Botschaft stellt die Leitplanken für die nächsten vier Jahre und kurzfristiges Denken ist fehl am Platz. Investitionen in Bildung sind langfristig von grosser Bedeutung und spezifisch die Themen Nachhaltigkeit und internationale Kooperation werden in Zukunft immer wichtiger.

Medienmitteilung vom 15.09.2020 zur BFI-Botschaft

Resolution vom VSS-Vorstand gemeinsam mit den Sektionen ausgearbeitet, verfasst und der Delegiertenversammlung zur Abstimmung vorgelegt. Verabschiedet an der Delegiertenversammlung vom 4. Juli 2020.

Die COVID-19-Krise hatte starke Auswirkungen auf den Hochschulbetrieb des Frühlingssemesters 2020. Aus Sicht der Studierenden manifestierte sich die COVID-19-Pandemie im Verschwinden des Präsenzunterrichts, einem rasanten Digitalisierungsschub und dem Entstehen finanzieller Engpässe durch den Verlust von Nebenjobs. Dies wird sehr wahrscheinlich auch längerfristige Konsequenzen haben. Die Umstellung der ersten Vorlesungen auf digitalen Unterricht lief bei den meisten Hochschulen gut ab. Innert kürzester Zeit standen digitale Alternativen zur Verfügung. Hierfür waren die Studierenden sehr dankbar.

Resolution «Forderungen der Studierenden an die Hochschulen für das Herbstsemester 2020»

  • Florent Aymon beginnt seinen Master in Tourismus an der Uni Lausanne
  • Laurent Woeffray ist Student der Philosophie, Politik und Wirtschaft an der Uni Luzern
  • Céline Lüthi ist Studentin der sozialen Arbeit an der Berner Fachhochschule
  • Lea Schlenker ist Studentin der Wirtschaftspsychologie an der FHNW
  • Francesco Bee arbeitet derzeit an seiner Masterarbeit in European Global Studies an der Uni Basel
  • Nino Wilkins steckt in der Ausbildung zur Gymnasiallehrperson in Informatik
  • (von links nach rechts)


    Wir sind bereits wieder mit Vollgas daran, uns für die Studierenden einzusetzen: wie zum Beispiel Empfehlungen zu den Studienbedingungen für das Herbstsemester, verursacht durch Sars-CoV-2, zu aktualisieren; nach Lösungen für die fehlenden Studijobs zu suchen; die Teilnahme der Schweiz an Erasmus+ im Parlament zu pushen, gegen die Abschaffung des Studi-GAs kämpfen sowie die Stipendienpolitik nicht aus dem Blickfeld zu verlieren. Vorstand, Sektionen und Assoziierte haben in miteinander noch viel zu tun!

    Das neue Corona Virus, Sars-CoV-2, wird nicht mehr verschwinden. Es darf aber weder den Verband noch die Gesellschaft lähmen. Damit die Wirkungskraft des Virus eingedämmt werden kann, sind wir alle gefordert! Der VSS-Vorstand versucht die Empfehlungen des BAG so gut wie möglich einzuhalten und seine Mitglieder bzw. alle Studierenden zu überzeugen, es ihm gleich zu tun.

    Offener Brief an die kantonalen Erziehungs- und Bildungsdepartemente

    Das Recht auf Bildung ist für alle Kinder und Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen in Tertiärausbildungen zu gewährleisten. Solidarité sans frontières, die Gewerkschaft vpod, Vivre Ensemble und der Verband der Schweizer Studierendenschaften möchten auf die Problemfelder aufmerksam machen und bitten, konkrete Massnahmen zu ergreifen und für den nötigen Support zu sorgen.

    Offener Brief an die kantonalen Erziehungs- und Bildungsdepartemente, 27.04.2020

    Bevor wir auf die Herausforderungen, die das Coronavirus für die Sekundarstufe II und die Bildung im allgemeinen Stellung nehmen, möchten wir, der nationale Dachverband der Studierendenorganisationen an Schweizer Hochschulen, einige generelle Bemerkungen zur Lage der Studierenden in diesen besonderen Zeiten anfügen.

    Welche Auswirkungen haben die Massnahmen des Bundes zur Bekämpfung des Coronavirus auf Studierende?
    Durch die Massnahmen des Bundes im Kampf gegen das Coronavirus sind vielen Studierenden der Job und/oder anderweitige finanzielle Unterstützung weggefallen. Da viele in nur geringfügiger Beschäftigung angestellt sind oder einer Beschäftigung auf Abruf nachgehen, haben viele keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung. Dazu kommt, dass Studierende auch keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben. Die Krise hat uns alle unvorhergesehen und hart getroffen. Die teils ohnehin schwierige soziale Lage der Student*innen hat sich durch die CoVid-19-Krise verschärft.

    Stellungnahme des VSS