Hochschulbetrieb trotz Coronavirus

Der VSS verlangt, dass sich die Hochschulen den besonderen Bedingungen anpassen.

Der VSS schätzt es sehr, dass einige Hochschulen Massnahmen eingeführt haben, um dieser besonderen Situation Rechnung zu tragen. Er erachtet es aber als problematisch, dass Hochschulen, die den Vorlesungsbetrieb weiterführen, sich nicht immer lückenlos an die Weisungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) halten. Die Vorlesungen werden zum Beispiel zeitlich nicht nach hinten verschoben. Somit wird es den Studierenden verunmöglicht, ausserhalb der Stosszeiten den öffentlichen Verkehr zu nutzen. Zudem gibt es Fälle, in welchen auf Anwesenheitspflichten beharrt wird und die Vorlesungen werden in einzelnen Fällen immer noch in Räumen durchgeführt, die den empfohlenen notwendigen Abstand nicht ermöglichen.


Medienmitteilung 12.03.2020

Coronavirus – Empfehlungen

Empfehlungen für die Hochschulen aus Sicht der Studierenden (Stand 9.3.2020)

Es gibt mittlerweile mehrere bestätigte Coronafälle an verschiedenen Hochschulen in der Schweiz. Die meisten Hochschulen haben entschieden, den Vorlesungsbetrieb wie gewohnt weiterzuführen. Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) unterstützt dies, solange den Gesundheitsmassnahmen des Bundes (BAG) Rechnung getragen wird. Gleichzeitig muss den Hochschulen bewusst sein, dass der physische Vorlesungsbetrieb sowohl für Studierende als auch für Dozierende ein Ansteckungsrisiko bedeuten kann. Es gibt Studierende, die aus unterschiedlichen Gründen (eigene Gesundheit, pflegebedürftige Angehörige, Quarantänerisiko, etc.) nicht an den Lehrveranstaltungen teilnehmen können. Das widerum lässt sich nicht immer mit dem Semesterplan vereinbaren (Anwesenheitspflichten; Prüfungsstoff, der nur mündlich weitergegeben wird, etc.).


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