Der VSS am Studierendenkongress in Zürich!

Der VSS wird im Rahmen des interdisziplinären Studierendenkongresses, den er unterstützt, zwei verschiedene Workshops durchführen. Ziel ist es, interessierten Studierenden einen Einblick in (hochschul-)politische Themengebiete und die Arbeit des Verbands der Schweizer Studierendenschaften zu geben. Weitere Infos über das Programm finden sich hier




Freitag, 12. April, 14.45 Uhr Vorlesungsraum 15-G-60

Stipendium, studentische Mobilität, studentisches Engagement und der VSS.
Der Workshop gibt einen Einblick in das Stipendienwesen. Ausserdem werden wir über das neue Erasmusprogramm informieren, offene Fragen beantworten und eine Debatte auslösen.


Samstag, 13. April, 10.45 Uhr, Vorlesungsraum 04-G-30

Schweizweite Vernetzung? Der VSS präsentiert sich und stellt seine Aufgaben vor. Eine Debatte soll positive und negative Aspekte einer studentischen nationalen Dachorganisation aufzeigen und den Workshop Teilnehmenden die Möglichkeit geben, offene Fragen zu stellen und kritische Meinungen einzubringen.

Samstag: 13. April, 13.45Uhr, Vorlesungsraum 04-G-30

Stipendium, studentische Mobilität, studentisches Engagement und der VSS.
Der Workshop gibt einen Einblick in das Stipendienwesen. Des Weiteren werden wir über das neue Erasmusprogramm informieren, offene Fragen beantworten und eine Debatte auslösen.

Chancengleichheit beim Zugang zur Hochschulbildung

Anlässlich der Aktionswoche gegen Bildungsabbau möchten wir erneut betonen, dass die Chancengleichheit im Bereich der Hochschulbildung noch immer nicht erreicht ist. Ob eine Person an einer Hochschule studieren kann, hängt zu oft davon ab, welche Herkunft, soziale Stellung und finanziellen Mitteln sie hat.

Deshalb begrüsst der VSS das Engagement der Studierenden, die sich in der Aktionswoche gegen Bildungsabbau für die Chancengleichheit eingesetzt haben. “In unseren Augen ist es beschämend, dass in einem Land wie der Schweiz Studierende einen Bildungsaufstand ausrufen müssen, um den allgemeinen Zugang zu etwas zu fordern, das allen zusteht.”, sagt Jonas Schmidt, Co-Präsident des VSS.

Wir fordern hiermit die Entscheidungsträger_innen in Politik, Kantonen und Hochschulen auf, ihre Verantwortung wahrzunehmen und zu handeln und stellen folgende Forderungen:

  • Die Studiengebühren an den Schweizer Hochschulen dürfen nicht erhöht werden.
  • Das Stipendienwesen muss mit verpflichtenden Auflagen für die Kantone harmonisiert werden.
  • Der Gebührenerlass nach Bedürftigkeitsprüfung soll an allen Schweizer Hochschulen eingeführt werden, solange die Studiengebühren nicht abgeschafft werden.
  • Die studentische Partizipation und Mitbestimmung an den Hochschulen muss weiter ausgebaut werden.
  • Bund und Kantone müssen in Zukunft entsprechend den steigenden Studierendenzahlen mehr Mittel zugunsten der tertiären Bildung und der Forschung zur Verfügung stellen.
  • Kontakt: Jonas Schmidt, Co-Präsident

    Kein Sparen bei der Zukunft!

    Stabilisierungsprogramm 2017-2019: Bildung und Forschung überproportional betroffen – Der Verband der Schweizer Studierendenschaften fordert: Keine weiteren Sparübungen im Bereich Bildung und Forschung!

    Nach dem bereits viele Kantone Sparmassnahmen im Bildungsbereich angekündigt oder bereits durchgeführt haben ist nun der Bund an der Reihe. Im Rahmen des Stabilisierungsprogrammes 2017-2019 hat der Bundesrat angekündigt das Wachstum des Bereiches Bildung und Forschung deutlich zu verlangsamen.
    Eine solide Hochschulfinanzierung ist die Vorraussetzung für eine vielfältige und qualitativ gute Hochschullandschaft Schweiz. Dasselbe gilt für die ganze Bildungslandschaft Schweiz.

    Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) setzt sich nach dem Motto „Bildung ist ein öffentliches Gut“ für eine Hochschulfinanzierung durch die öffentliche Hand ein. Damit wird erreicht, dass der Zugang zur Bildung für alle, unabhängig von der persönlichen finanziellen Lage, möglich ist. Die Schweizer Bevölkerung wächst in den nächsten Jahren weiter. Das heisst auch die Zahl der Studierenden wird weiter ansteigen. Deshalb ist es inhärent, dass durch eine Verlangsamung des Wachstums in der Bildungsfinanzierung durch den Bund, die Qualität der Bildung darunter leiden wird. Mit weiteren Einsparungen im Bildungsbereich steigt ebenfalls die Gefahr, dass die Finanzierung der Hochschulen auf die Studierenden abgewälzt wird.

    Die Erhöhung der Bundesbeiträge muss mit dem Anstieg der Studierendenzahlen und dem Ausbau der Forschungsaktivitäten Schritt halten. Keine weiteren Sparübungen – auf allen Ebenen! Denn die Bildung ist die Zukunft der Schweiz!

    Für den VSS

    Simone Widmer (de)
    Sarah Burckhardt (fr)

    MM Stabilisierungsprogramm 2017-2019