« 100 Jahre jung »

Der Verband der Schweizer Studierendenschaften VSS feiert am 19. Juni 2020 seinen 100. Geburtstag! Durch seine langjährige Erfahrung verfügt der VSS nicht nur über das Know-how und das historische Gedächtnis, sondern auch über die Energie und die Dynamik, um auch in den nächsten hundert Jahren für die Studierenden das Beste herauszuholen. Zur Feier seines 100-jährigen Bestehens reicht der VSS einen parlamentarischen Vorstoss ein, um die Studierendenvertretung auf Bundesebene stärker zu verankern.

Medienmitteilung vom 15.06.2020

Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) fordert die Hochschulen dazu auf, den Studierenden trotz Corona den erfolgreichen Semesterabschluss zu ermöglichen. Er fordert, dass Leistungsnachweise nicht als Fehlversuch gezählt werden, und dass das Semester wegen Corona nicht zur Regelstudienzeit hinzugezählt wird. Zudem fordert er, dass die Hochschulen mit den Studierendenschaften den Dialog aufnehmen, um für beide Seiten annehmbare Lösungen zu finden.

Medienmitteilung vom 25.03.2020

VSS ruft zur Solidarität auf

Der Verband der Schweizer Studierendenschaften ruft in Zeiten der CoVid19-Epidemie alle Studierenden zu Solidarität auf! Der Präsenzunterricht wurde an allen Schweizer Hochschulen eingestellt. Das bedeutet, dass an vielen Hochschulen die Lehrveranstaltungen mindestens bis am 30. April 2020, teilweise auch bis Ende des Frühlingssemesters digital stattfinden und dass die Leistungskontrollen unter besonderen Bedingungen durchgeführt werden. Der VSS ruft die Studierenden dazu auf, solidarisch zu sein, indem sie die Anweisungen der Behörden strikt einhalten, und wenn möglich ihre Hilfe jenen Menschen anbieten, die sie momentan am meisten brauchen.


Medienmitteilung 14.03.2020

Der VSS sagt JA zu mehr bezahlbaren Wohnungen!

Am 9. Februar 2020 kommt die Volksinitiative für «mehr bezahlbare Wohnungen» zur Abstimmung vor das Volk. In Schweizer Hochschulstädten ist es für Studierende oftmals sehr schwierig, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die Initiative sorgt dafür, dass der Preisdruck auf Mietwohnungen abgeschwächt werden kann. Als Teil des Initiativkomitees spricht sich der Verband Schweizer Studierendenschaften (VSS) deshalb für die Annahme der Initiative aus.

Medienmitteilung, 28.1.2020

Der Verband Schweizer Studierendenschaften fordert die Politik auf Massnahmen zu
ergreifen, um die Qualität des Schweizer Bildungs- und Forschungsraumes aufrechtzu-
erhalten.

Gleiche Zugangsmöglichkeiten an Schweizer Hochschulen für alle

Der Zugang zur Bildung soll allen Personen in der Schweiz offenstehen, unabhängig von ihrem sozioökonomischen Hintergrund. Um die Chancengerechtigkeit im Hochschulzugang auch für qualifizierte Geflüchtete zu gewährleisten, braucht es spezifische Förder- und Vorbereitungsmassnahmen für diese Zielgruppe. Weiter sind pragmatische Alternativen (zum ECUS) dringend nötig, um nicht dokumentierte oder anerkannte Kompetenzen, Qualifikationen und Wissen von Geflüchteten im Zulassungsverfahren zu berücksichtigen. Zudem fordert der VSS, dass Ausländer*innen dieselben Studiengebühren bezahlen müssen wie Schweizer*innen.

Chancengleichheit der Geschlechter in der Bildung und Forschung

Lediglich 15% aller Studierenden im Maschinen-Elektroingenieurwesen sind weiblich. Das zeigt sinnbildlich, dass die Wahl eines Studiums offensichtlich noch vom Geschlecht bestimmt wird. Der VSS will, dass festgefahrene Stereotype in unserer Gesellschaft aktiv bekämpft werden und jede Person unabhängig von ihrem Geschlecht studieren kann, was sie möchte.

Mehr Integration der Studierenden in politische Entscheidungsprozesse

Studierende sollen ein Recht darauf haben, in politische Prozesse, die Auswirkungen auf ihr Studium haben, miteinbezogen zu werden. Deshalb verlangen wir mehr Einsitze für Studierende in allen hochschulpolitischen Gremien, da diese über ihre Bildung und somit auch über ihre Zukunft entscheiden.

Vollassoziierung der Schweiz beim Nachfolgeprojekt von Erasmus+

Der VSS fordert die Politik auf Massnahmen zu ergreifen, um die Qualität des Schweizer Bildungssystems zu stärken und aufrechtzuerhalten. Dazu gehört in Zeiten der Globalisierung auch der interkulturelle Austausch. Die europäischen Länder sehen den Mehrwert und investieren mehr Geld in die Mobilitätsprogramme als wir. Die Schweiz muss hier mitziehen und deshalb brauchen wir eine Vollassoziierung der Schweiz an Erasmus+.

Praktika sollen einen didaktischen Wert haben und angemessen entlöhnt werden

Der VSS weiss, dass Praktika eine tolle Chance sind für Studierende, Einblick in ein spezifisches Berufsfeld zu gewinnen und Praxiserfahrungen zu sammeln. Allerdings gibt es momentan keine allgemein verbindlichen Regelungen für Praktikant*innen. Viele erhalten eine ungenügende didaktische Ausbildung und werden als billige oder unbezahlte Arbeitskräfte missbraucht. Das muss sich ändern!

Eine schweizweite Harmonisierung und Erhöhung der Stipendienbeiträge

Die vom Kanton zugesprochene Höhe der Stipendien gleicht einem Glücksspiel. Je nach Kanton, in dem ein/e Studierende/r lebt – trotz gleicher finanzieller Situation – kann es sein, dass diese Person mehr Beiträge erhält als jemand, der in einem anderen Kanton Stipendien erhält. Der VSS verlangt, dass Studierende in jedem Kanton die gleichen Chancen auf faire Stipendien erhalten, um den Lebensunterhalt in angemessener Art und Weise zu decken. Zusätzlich fordert der VSS die Inklusion der vorläufig aufgenommenen Geflüchteten in die Reihe der Beitragsberechtigen im Rahmen des Stipendienkonkordats.

Mehr bezahlbarer Wohnraum in Schweizer Hochschulstädten und Umgebung

Besonders in Hochschulstädten wie beispielsweise Bern, Basel, Zürich, Lausanne oder Genf ist es für Studierende oft schwierig, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Der VSS findet es prekär, wenn Studierende mit tiefen finanziellen Mitteln nicht die Möglichkeit haben, in der Nähe ihrer Hochschule zu leben.

Keine Erhöhung oder Abschaffung von Studierendenpreisen

Der VSS will, dass sowohl das Studierenden-GA als auch ermässigte Eintritte und Preise nicht weiter verteuert werden oder gar ganz abgeschafft werden. Eine Investition in unsere Bildung ist eine Investition in unsere Zukunft, und dazu gehört auch, auf die finanzielle Situation der Studierenden einzugehen.

Umsetzung der Forderungen der Klimajugend

Wir studieren für die Zukunft. Eine Zukunft, die aber bedroht ist. Dafür setzt sich die Klimajugend ein. Der VSS verlangt, dass in der Politik für die Anliegen dieser Bewegung Gehör gefunden wird. Jede Generation hat das Recht, unsere Zukunft mitzugestalten und das Parlament hat die Pflicht, ihre Anliegen im Bereich Nachhaltigkeit ernst zu nehmen. Deshalb soll die Nachhaltigkeit an Hochschulen in der BFI-Botschaft verankert werden.

Erhöhung der Investitionen in die Schweizer Hochschulen, um den Bildungsstandort Schweiz langfristig zu sichern

Der VSS fordert, dass der Bund die finanzielle Unterstützung für Hochschulen substanziell erhöht, weil Bildungsinstitutionen für ein funktionierendes Gemeinwesen unabdingbar sind. Sie lehren kritische Denkmethoden, befähigen uns Prozesse zu analysieren, zu verstehen, zu hinterfragen und selbst zu gestalten. Die wissenschaftliche Forschung bietet die Möglichkeit für relevante Entdeckungen und Entwicklungen. Hochschulbildung als Teil des Bildungssystems ist unerlässlich für eine moderne, aufgeklärte und zukunftsorientierte Gesellschaft, da sie die Menschen zu kritischen Bürger*innen ausbildet und technischen Fortschritt ermöglicht.