Mobilität

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Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) verlangt von der Politik mehr Anstrengungen in der Hochschullandschaft: für Chancengerechtigkeit, Mitspracherecht der Studierenden, Nachhaltigkeit, internationale Mobilität sowie angemessene Bildungsinvestitionen!

Medienmitteilung 03. Dezember 2019

Zwei Szenarien sind möglich. Ein kurzer Kommentar.

Warum sollte eine neue Führungsfigur der EU für die Studierenden in der Schweiz relevant sein? Ganz einfach. Die EU-Kommission – ab November 2019 mit Ursula von der Leyen an der Spitze – ist zuständig für die Verhandlungen des Rahmenabkommens mit der Schweiz. Ohne Rahmenabkommen wird es schwierig, wieder an den für die Schweizer Hochschulen absolut zentralen Forschungs- und Bildungsprogrammen der EU teilnehmen zu können.

Die vorherrschende Hoffnung in der Schweiz ist, dass mit Frau von der Leyen der Verhandlungsspielraum grösser wird. Während der ehemalige Spitzenkandidat der EVP Manfred Weber, der in der Poleposition für den EU-Chefposten war, entschieden eine härtere Gangart gegenüber der Schweiz ankündigte, hat sich von der Leyen noch nicht zur Beziehung mit der Schweiz geäussert. Mit der Norddeutschen bestehe die Möglichkeit, dass die Verhandlungen zum Rahmenabkommen neu aufgenommen würden.

Das realistischere Szenario ist aber: Es wird sich nicht viel ändern. Die Beziehungen bleiben weiterhin schwierig. Eine neue Führungsfigur verändert nichts, weil die Situation stark von der unterschiedlichen Verhandlungsmacht der Schweiz und der EU geprägt ist. Von der Leyen hat kein Interesse daran, Zugeständnisse an die Schweiz zu machen. Im Hinblick auf den Brexit ist es sehr fraglich, ob mit zu vielen Konzessionen an die Schweiz ein Präzedenzfall geschaffen werden könnte, auf welchen sich dann andere Staaten beziehen würden. Eine weitere Gefahr besteht darin, dass mit von der Leyen die Bedeutung des Dossiers Schweiz heruntergestuft wird.

Deshalb gilt: Auch mit einer neuen Kommissionspräsidentin ab November 2019 existiert keine realistische Alternative zur vorliegenden Version des Rahmenabkommens. Der VSS ist daher überzeugt, dass es wichtig ist, dass die Schweiz und die EU das Abkommen so schnell wie möglich unter Dach und Fach bringen. Idealerweise noch in der laufenden Periode des jetzigen EU-Kommissionspräsidenten. #ERASMUSplusCH #InstA

Im Namen des VSS-Vorstands Francesco Bee

Angesichts der Bedeutung, die Kosten für die Nutzung des öffentlichen Verkehrs für die Studierenden erschwinglich zu halten, lehnt der VSS die von der SBB geplante Preiserhöhung ab. Anlässlich der 172. Delegiertenversammlung des Verbands der Schweizer Studierendenschaften (VSS) in Bern verabschiedeten die Mitglieder eine Resolution gegen die Abschaffung des GA für Studierende zwischen 25 und 30. Der VSS fordert die SBB auf, diese Vergünstigung beizubehalten, denn hohe Transportkosten sind ein Hindernis für den Zugang junger Menschen zur Hochschulbildung.

Resolution zur Abschaffung des Studierenden-GA

Rahmenabkommen mit der Europäischen Union

Medienmitteilung vom 07. März 2019

Eine gute Zusammenarbeit mit europäischen Bildungs- und Forschungsinstitutionen ist essentiell für den Hochschul- und Forschungsstandort Schweiz. Daher tritt der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) für die Unterzeichnung des Rahmenabkommens ein, um die guten Beziehung der Schweizer Studierenden und Hochschulen mit unseren Partnern in der EU nicht zu gefährden.

Medienmitteilung

Runder Tisch „Studentisches Wohnen“


Am 1. März 2018 haben Personen aus dem Fachbereich „Studentisches Wohnen“ gemeinsam mit studentischen Vertreter_innen die Problematik diskutiert und Lösungsvorschläge für die Zukunft ausformuliert.

Der VSS möchte alle dafür zuständigen Stellen daran erinnern, dass geeigneter und bezahlbarer Wohnraum für einen erfolgreichen Studienabschluss notwendig ist.

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