Studierende fordern sofortige Erasmus+-Mitgliedschaft!

Heute führen die Studierenden an mehreren Schweizer Hochschulen Aktionen durch, mit denen sie die sofortige Aufnahme von Verhandlungen über eine Erasmus+-Mitgliedschaft der Schweiz fordern. Bleibt die Schweiz ausserhalb des Austauschprogramms, drohen langfristig starke Einschränkungen für die studentische Mobilität.

Heute führten die Studierenden an mehreren Schweizer Hochschulen Aktionen durch, mit denen sie die sofortige Aufnahme von Verhandlungen über eine Erasmus+-Mitgliedschaft der Schweiz forderten. «Wenn die Schweiz nicht bald wieder eine Mitgliedschaft in Erasmus+ anstrebt, dann droht eine immer massivere Einschränkung der Austauschmöglichkeiten der Schweizer Studierenden», sagt Josef Stocker, Co-Präsident des VSS. „Die Mitgliedschaft in Erasmus+ ist ausserdem essentiell für die internationale Zusammenarbeit im Bildungs- und Jugendbereich“, fährt Stocker fort. Gerade auch Jugendorganisationen werden durch die Nicht-Mitgliedschaft benachteiligt.

Im Rahmen des Aktionstags stellen die Studierende drei Hauptforderungen:

  • Sofortige Verhandlungen über eine Erasmus+-Mitgliedschaft!
  • Eine Vollmitgliedschaft bei Erasmus+, und zwar so rasch wie möglich!
  • Bis zur Vollmitgliedschaft: eine angemessene Übergangslösung!

Im Verlauf des heutigen Tages werden Bilder von den verschiedenen lokalen Aktionen in einem Google-Drive-Ordner zur Verfügung gestellt. Wir werden mit einer weiteren Medienmitteilung ankündigen, wenn die Bilder verfügbar sind.

Sie finden die Bilder unter folgendem Link: https://drive.google.com/drive/folders/0B2tGZ4R4p1I_Smk1ZWF1U2MzQjA?usp=sharing

Für weitere Informationen wenden sie sich bitte an:
Josef Stocker

MM Erasmus+

#KeLoscht: Studierende unterstützen Proteste der SchülerInnen

Am 5. April 2017 rufen SchülerInnenorganisationen in verschiedenen Schweizer Städten unter dem Hashtag #KeLoscht zu Demonstrationen gegen den Abbau in der Bildung auf. Der VSS unterstützt die Mobilisierung und ruft die Studierenden dazu auf, an den Demonstrationen der SchülerInnenorganisationen teilzunehmen. Die Abbaupolitik betrifft alle Bildungsstufen, auch die Hochschulen.

Der Bund und die Kantone investieren immer weniger in die Bildung. In den letzten Jahren kam es zu mehreren Abbaupaketen, die den Bildungsbereich betrafen. Besonders hart wurden dabei die SchülerInnen und Studierenden im Kanton Luzern getroffen. Als Resultat der Tiefsteuerstrategie des Kantons mussten in den Gymnasien und Berufsschulen Zwangsferien eingeführt werden, da nicht mehr genügend Geld für den Schulbetrieb vorhanden war. Auch bei den Hochschulen wurden Beträge in Millionenhöhe gestrichen. Für den VSS ist dies nicht
akzeptabel.

Der VSS begrüsst es, dass sich jetzt überregionaler Widerstand gegen die kantonale Spar- und Abbaupolitik in der Bildung zu formieren beginnt. «Es ist wichtig aufzuzeigen, dass die immer wiederkehrenden Spar- und Abbaupakete in der Bildung keine isolierten Erscheinungen sind, sondern in einem grösseren Zusammenhang gesehen werden müssen», sagt Josef Stocker, Co-Präsident des VSS. «Es kann nicht sein, dass PolitikerInnen bei jeder Gelegenheit betonen, dass die Bildung die einzige Ressource der Schweiz sei, bei der Budgetdebatte dann aber ohne mit der Wimper zu zucken im Bildungswesen die Klinge ansetzen.»

Am 5. April werden SchülerInnenorganisationen in

  • Luzern (13:15, Treffpunkt: Helvetiaplatz),
  • Zürich (14:00, Bürkiplatz),
  • Basel (15:00, Barfüsserplatz),
  • Aarau (13:15, Bahnhofplatz) und
  • Genf (16:00, entweder Place des Volontaires oder Place du Mont Blanc)
  • ihre Stimme gegen den Abbau in der Bildung erheben. Der VSS unterstützt die Schülerinnen und Schüler und ruft die Studierenden dazu auf, sich dem Protest anzuschliessen.

    Für weitere Informationen wenden sie sich bitte an:
    Josef Stocker, Co-Präsident des VSS, 076 502 31 38, josef.stocker@vss-unes.ch
    Samuel Zbinden, Koordinator SchülerInnenprotest, 079 351 60 61, vlso@bluwin.ch

    Medienmitteilung „#KeLoscht“

    Demokratische Autonomie statt Abhängigkeit!

    verabschiedet am 1. September 2012 an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung des VSS in Zürich

    Eine Hochschule als Wissenschaftsstätte für Forschung und Lehre ist immer eine gesellschaftliche Institution. Nur eine in der Gesellschaft verankerte Hochschule geniesst das Vertrauen und die Unterstützung, welche die Wissenschaft und die Bildung brauchen, um sich entfalten zu können, um die Gesellschaft mit ihren Erkenntnissen zu fördern und weiterzuentwickeln. Die Gesellschaft trägt dabei die Verantwortung für die Hochschule, lässt ihr aber die Möglichkeit, sich selbständig zu organisieren.

    Das Dogma des New Public Management, oft eine im gleichen Atemzug mit der Privatisierung von öffentlichen Aufgaben genannte Forderung, verlangt eine Unabhängigkeit der Hochschulen entsprechend marktorientierten Managementprinzipien. Dabei werden Hochschulen als Unternehmungen verstanden und RektorInnen definieren sich selbst als CEOs[1]. Statt an den Erkenntnissen der Wissenschaft und den gesellschaftlichen Interessen orientiert sich die Hochschule an Rankings, an der sogenannten Arbeitsmarktfähigkeit der Studierenden und an dem wirtschaftlichen Nutzen. Weiterlesen Demokratische Autonomie statt Abhängigkeit!

    MinisterInnen feiern – Studierende protestieren!

    Der VSS nimmt Stellung zur kommenden Ministerkonferenz
    Pressemitteilung vom 10. März 2010
    Pressemitteilnung als pdf
    Stellungnahme der European Union of Students (Englisch)

    Nein zur Abschaffung der StudentInnenschaft der Universität Bern

    Der VSS unterstützt die SUB in ihrem Kampf gegen ihre Abschaffung.
    Pressemitteilung vom 26. November 2009
    Pressemitteilung als pdf