Soziale Lage

Seite 1 von 6

An der Delegiertenversammlung im Herbst 2018 haben sich die Delegierten entschieden, sich für die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» zu engagieren. Die Situation auf dem Wohnungsmarkt ist in vielen Hochschulstädten angespannt. Studierende sind oft gezwungen, die Hälfte oder zumindest einen Grossteil ihres monatlichen Budgets aufzuwenden, um in der Nähe ihrer Hochschule leben und lernen zu können. Für die Chancengleichheit in der Bildung ist ein JA für die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» von essentieller Bedeutung.

Das Wallis wird dem Stipendienkonkordat beitreten

Pressemitteilung vom 13. September 2018
Der Antrag von Jeremy Savioz wurde vom Walliser Kantonsparlament oppositionslos angenommen! Der VSS freut sich über diesen Entscheid und bedankt sich bei den Mitgliedern des Walliser Kantonparlaments für die Unterstützung des Antrags Savioz. «Mit der Annahme dieses Antrags schafft sich das Wallis die Voraussetzungen für eine echte Innovationspolitik, und investiert in die Fachkräfte von morgen», sagt Ludmilla Dorsaz, Co-Präsidentin des VSS.

Pressemitteilung

Runder Tisch „Studentisches Wohnen“


Am 1. März 2018 haben Personen aus dem Fachbereich „Studentisches Wohnen“ gemeinsam mit studentischen Vertreter_innen die Problematik diskutiert und Lösungsvorschläge für die Zukunft ausformuliert.

Der VSS möchte alle dafür zuständigen Stellen daran erinnern, dass geeigneter und bezahlbarer Wohnraum für einen erfolgreichen Studienabschluss notwendig ist.

Mehr Details

Stipendienkonkordat gescheitert?

Das Beispiel des Kanton Luzerns zeigt, dass das Stipendienkonkordat zu scheitern droht: Ende Juni kündigte die Luzerner Regierung an, das Budget für Stipendien und Darlehen im laufenden Jahr zu kürzen. Damit würden die Luzerner Ausgaben für Ausbildungsbeiträge seit dem Beitritt Luzerns zum Stipendienkonkordat um 27 Prozent sinken. Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) fordert deshalb die EDK auf, die Regelungen des Konkordats zu verschärfen, so dass das Ziel der Harmonisierung des Stipendienwesens doch noch erreicht werden kann.

MM Stipendienkonkordat

Flüchtlinge an die Schweizer Hochschulen

Der VSS begrüsst die Absichtserklärung von swissuniversities vom 17.09.2015 im Bereich Zulassung für Flüchtlinge aktiv zu werden. In diesem Bereich besteht Handlungsbedarf. Neben der Zulassung gilt es auch andere Hürden für Geflüchtete, die ihr Studium fortsetzen möchten, abzubauen.

Der Zugang zu den Hochschulen ist für Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen theoretisch gewährleistet. Jedoch sind die Zulassungskriterien häufig nur schwer zu erfüllen. Der VSS sieht Handlungsbedarf: es braucht einen erleichterten Zugang für Personen aus den Fluchtländern! Oft scheitert der Zugang bereits daran, dass die Geflüchteten ihren studentischen Hintergrund nicht beweisen können, oder die Abschlüsse von den Schweizer Hochschulen nicht anerkannt werden.

Die Zulassung ist aber nicht die einzige Hürde. Weitere Probleme sind die schlechte Informationslage, ungenügende Sprachkenntnisse oder finanzielle Hindernisse. In allen diesen Bereichen braucht es umfassende Hilfeleistungen. Es ist wichtig, dass wir uns alle solidarisch zeigen und mithelfen die Situation der Flüchtlinge zu verbessern. Auch deshalb unterstützt der VSS den Aufruf von swissuniversities.

Die Zulassungsbedingungen liegen in der Autonomie der Hochschulen bzw. bei ihren Trägern. Diese Stellen sind gefordert alternative Zulassungen zu prüfen. Aus der Perspektive des VSS müssen ausserdem die erweiterten Problemfelder (Information, Sprache und finanzielle Unterstützung) angegangen werden. Hier sind Bund und Kantone in der Pflicht. Es besteht grosser und unmittelbarer Handlungsbedarf, es ist an der Zeit sich solidarisch zu zeigen. Bildung und Ausbildung sind Teil einer erfolgreichen Integration und diese ist von grundlegender Bedeutung für die Zukunft unserer Gesellschaft.

Für den VSS

Friedrich Stucki (de)
Sarah Burckhardt (fr)

MM Flüchtlinge