Erasmus+

Erasmus+ ist ein EU-Programm im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung, Jugend und Sport. Der Studierendenaustausch ist der wichtigste und bekannteste Teil dieses Programms. Langfristig kann das Abseitsstehen der Schweiz für Schweizer Studierende zu einer massiven Verschlechterung der Austauschmöglichkeiten führen! Bereits heute gibt es Einschränkungen.

Zusätzliche Informationen/Materialien:

  • VSS: Factsheet
  • swissuniversities: Plädoyer für eine Reassoziierung an Erasmus+
  • SAJV: Aufruf für Erasmus+!

  • Willst du dich dafür einsetzen, dass die Schweizer Studierenden auch weiterhin von den vielfältigen Möglichkeiten des Erasmus+-Programms profitieren können?
    Dann trage dich ein unter: » https://www.vss-unes.ch/erasmusplus

    Studierende fordern sofortige Erasmus+-Mitgliedschaft!

    Heute führen die Studierenden an mehreren Schweizer Hochschulen Aktionen durch, mit denen sie die sofortige Aufnahme von Verhandlungen über eine Erasmus+-Mitgliedschaft der Schweiz fordern. Bleibt die Schweiz ausserhalb des Austauschprogramms, drohen langfristig starke Einschränkungen für die studentische Mobilität.

    Heute führten die Studierenden an mehreren Schweizer Hochschulen Aktionen durch, mit denen sie die sofortige Aufnahme von Verhandlungen über eine Erasmus+-Mitgliedschaft der Schweiz forderten. «Wenn die Schweiz nicht bald wieder eine Mitgliedschaft in Erasmus+ anstrebt, dann droht eine immer massivere Einschränkung der Austauschmöglichkeiten der Schweizer Studierenden», sagt Josef Stocker, Co-Präsident des VSS. „Die Mitgliedschaft in Erasmus+ ist ausserdem essentiell für die internationale Zusammenarbeit im Bildungs- und Jugendbereich“, fährt Stocker fort. Gerade auch Jugendorganisationen werden durch die Nicht-Mitgliedschaft benachteiligt.

    Im Rahmen des Aktionstags stellen die Studierende drei Hauptforderungen:

    • Sofortige Verhandlungen über eine Erasmus+-Mitgliedschaft!
    • Eine Vollmitgliedschaft bei Erasmus+, und zwar so rasch wie möglich!
    • Bis zur Vollmitgliedschaft: eine angemessene Übergangslösung!

    Im Verlauf des heutigen Tages werden Bilder von den verschiedenen lokalen Aktionen in einem Google-Drive-Ordner zur Verfügung gestellt. Wir werden mit einer weiteren Medienmitteilung ankündigen, wenn die Bilder verfügbar sind.

    Sie finden die Bilder unter folgendem Link: https://drive.google.com/drive/folders/0B2tGZ4R4p1I_Smk1ZWF1U2MzQjA?usp=sharing

    Für weitere Informationen wenden sie sich bitte an:
    Josef Stocker

    MM Erasmus+

    Resolution „Studieren und Erwerbsarbeit“

    Ausgearbeitet, verfasst und den Delegierten zur Abstimmung vorgelegt von der HoPoKo. Verabschiedet an der 167. Delegiertenversammlung im November 2016 in Basel.

    Eine der zentralsten inhaltlichen Forderungen des VSS ist seit jeher Chancengerechtigkeit: Ein Studium muss allen fähigen und motivierten Personen offen stehen. Niemand soll ein Studium abbrechen müssen oder gar nicht erst beginnen können, weil er oder sie finanziell auf Erwerbstätigkeit angewiesen ist.

    Dossier zur Medienkonferenz vom 23. Januar 2017

    Publikation des Positionspapiers: Hochschulzugang für studentische Geflüchtete

    Junge Geflüchtete in der Schweiz brauchen Perspektiven. Ein abgebrochenes Studium an einer Schweizer Fachhochschule oder universitären Hochschule fortzusetzen, ist ein möglicher Weg dahin. In der Schweiz verhindern hohe strukturelle und administrative Hürden, dass Geflüchtete es an eine Hochschule schaffen. Das muss sich ändern.

    Im Rahmen des Projektes „Perspektiven – Studium“ hat der Verband der Schweizer Studierendenschaften VSS ein Positionspapier zum Hochschulzugang studentischer Geflüchteter verfasst und stellt Forderungen an Hochschulen, Bund, Kantone und Sozialdienste.

    Pressemappe Positionspapier

    MM Publikation Positionspapier: Hochschulzugang für studentische Geflüchtete

    Zeitungen

    • Forderung des Studierendenverbands: Asylbewerber sollen studieren können – Flüchtlinge, die in der Schweiz studieren wollen, stehen vor etlichen Hürden. Der nationale Studierendenverband möchte diese aus dem Weg räumen und hat am Montag in Zürich ein entsprechendes Positionspapier präsentiert. NZZ, 23.1.2017
    • Il faut favoriser l’accès des réfugiés aux études – L’accès aux études est actuellement très compliqué pour les réfugiés. L’Union des étudiants de Suisse souhaite des modifications. 24 Heures, 23. 1. 2017
    • Asylbewerber sollen studieren können – Der nationale Studierendenverband fordert einen besseren Hochschulzugang für Migranten. NZZ, 24. 1. 2017

    Fernsehen

    • Accès des réfugiés dans les universités: exigences financières – L’Union des étudiants de Suisse demande davantage, sous la forme d’un soutien financier. RTS Info 24. 1. 2017
    • „Atenei aperti ai rifugiati“– E‘ la richiesta dell’Unione degli universitari, che domanda norme d’ammissione meno esigenti. Telegiornale (RSI), 23. 1. 2017
    • Können Flüchtlinge bald studieren? – Mit einem Schnupper-Semester will die Universität Zürich Flüchtlings-Studenten den Hochschulzugang und damit die Integration erleichtern. ZüriNews, 23. 1. 2017

    Radio

    Lausanner Studierende ohne nationale und internationale Vertretung

    Die Delegiertenversammlung der Studierendenschaft der Universität Lausanne (FAE) hat am Montag entschieden, aus dem nationalen Dachverband auszutreten. Konsequenz davon ist, dass die Studierenden der zweitgrössten Westschweizer Universität auf nationaler und internationaler Ebene nicht mehr vertreten sind. Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) bedauert diesen Beschluss und betont, dass eine nationale und solidarische Vertretung für die Verteidigung studentischer Interessen unabdingbar ist.

    Die Konsequenzen für die Lausanner Studierenden sind schwerwiegend. Die fehlende Vertretung und somit Verteidigung ihrer Interessen auf nationaler Ebene hat zur Folge, dass ihre Stimme in den verschiedenen nationalen Organisationen (u.a. swissuniversities, SBFI, Schweizerische Hochschulkonferenz) nicht direkt vertreten wird. Ebenfalls verzichten sie auf die internationale Präsenz, für welche die Mitgliedschaft im VSS die Grundlage bietet und die – gerade in Zeiten des Bologna-Systems – äusserst wichtig ist, um die Studierenden auf faire und effiziente Art und Weise zu verteidigen. Nebst diesen Tätigkeiten ist der VSS in Bern auch auf Bundesebene aktiv, um nationale Entscheidungen zu beeinflussen und um die Studierenden gegenüber den Medien zu repräsentieren.

    Der übereilte Austritt ist auch deshalb zu bedauern, weil Kritikpunkte der FAE bei der Strukturanpassung, die eben angenommen wurde und bald in Kraft tritt, berücksichtigt wurden. Die FAE will den VSS verlassen, um sich auf die Studierenden vor Ort zu konzentrieren. Aber bei diesem Anliegen darf nicht vergessen gehen, dass die FAE nicht nur Waadtländer Studierende vertritt. Um die Interessen aller ihrer Studierenden zu verteidigen, ist eine nationale Vertretung notwendig. Gabriela Lüthi, Vorstandsmitglied des VSS, fügt hinzu, “es ist schade, dass 13 Studierende, nur um die Ausgaben zu senken, dabei die Solidarität und die Verteidigung von studentischen Interessen in der Schweiz bei Seite lassen. Die Zusammenarbeit mit Studierendenschaften von möglichst vielen Hochschulen ist wichtig, damit die Anliegen der Studierenden auf nationaler und internationaler Ebene gehört und ernst genommen werden.”

    Für den VSS,
    Gabriela Lüthi (de)
    Stephan Rodriguez (fr)

    MM FAE verlässt VSS