Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) sucht eine Co-Präsidentin (70-80% per sofort oder nach Vereinbarung)

Das Co-Präsidium besteht aus zwei Personen und ist Teil des von der Delegiertenversammlung gewählten Vorstands. Dem Gesamtvorstand obliegt die politische und finanzielle Verbandsführung.

Die zu erfüllenden Aufgaben des Co-Präsidiums sind:

  • die Vertretung des VSS gegenüber Medien, Politik und Behörden
  • das Knüpfen und Pflegen von Kontakten mit bildungspolitischen Gremien und Interessensgruppen
  • die Erarbeitung inhaltlicher Dossiers in der Hochschulpolitik
  • das Tagesgeschäft des Verbands, wie z.B. Koordination der Arbeiten innerhalb des Vorstands und der Projekte, Personalführung, Sitzungsleitung

Du bringst folgende Voraussetzungen mit:

  • Studentin oder Student an einer Schweizer Hochschule oder hast kürzlich dein Studium beendet
  • aktiv in deiner Fachschaft oder in der Studierendenorganisation deiner Hochschule
  • sehr gute Kenntnisse der deutschen oder französischen Sprache, mit guten Kenntnissen der jeweils anderen Sprache (d und f sind die Verbandssprachen)
  • gute Kenntnisse der schweizerischen Bildungspolitik, insbesondere der Hochschulpolitik sowie Erfahrung im Vereins- oder Verbandswesen
  • Kompetenzen im Bereich Zusammenarbeit mit Medien und Akteuren der Hochschulpolitik

Wir bieten:

  • die Chance wertvolle Erfahrungen in einem kreativen Arbeitsumfeld zu sammeln, Verantwortung zu tragen sowie Diskussionen über zukunftsweisende Themen zu führen
  • die Möglichkeit im Bereich Hochschulbildung/Bildungspolitik ein Netzwerk aufzubauen
  • ein zeitlich aufwändiges, aber flexibles politisches Amt, das interessante, aufschlussreiche Einblicke in die Mechanismen des politischen Systems der Schweiz und Europas bietet
  • eine finanzielle Entschädigung in Höhe von monatlich 2000.- SFr. (netto) x 13 sowie ein halbes GA
  • Weitere Informationen zum VSS findest du unter http://www.vss-unes.ch. Bei Fragen stehen wir dir selbstverständlich gerne telefonisch (031 382 11 71) oder per Mail (info@vss-unes.ch) zur Verfügung.

    Die Wahlen finden anlässlich des Sektionsrats am 28.2.2018 und am 28.3.2018 ab 18:45 Uhr in Bern statt. Antritt des Mandates ist unmittelbar nach der Wahl möglich.

    Bitte sende deine Kandidatur mit deinem Lebenslauf und dem Motivationsschreiben inklusive deiner (hochschul-)politischen Ziele bis am 20.2.2018 bzw. am 20.3.2018 an folgende Mail-Adresse:
    info@vss-unes.ch.

    Ausschreibung Copraesidium

    Stipendien sollen in Hochschulfinanzierung einfliessen

    Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) nimmt Stellung zum Entwurf der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) über die Beiträge der Ausbildungskosten von universitären Hochschulen. Der Entwurf regelt wie viel Geld ein Kanton für Studierende zahlen muss, die an ausserkantonalen Universitäten studieren. Der VSS schlägt eine veränderte Berechnung der Ausgleichszahlungen vor. Die Gesamtsumme der Stipendienausgaben eines Kantons soll bei dessen Ausgleichszahlungen berücksichtigt werden, um Kürzungen im Stipendienwesen zu verhindern.

    In seiner Vernehmlassungsantwort zur Revision der Interkantonalen Universitätsvereinbarung (IUV) fordert der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS), dass künftig alle kantonalen Ausgaben für Stipendien und Ausbildungsdarlehen berücksichtigt werden. Die IUV wird derzeit von der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) überarbeitet und regelt wie viel Geld ein Kanton für Studierende zahlen muss, die an ausserkantonalen Universitäten studieren. «Gerade in ländlichen Kantonen gibt es aufgrund der grossen Distanz zur nächsten Universität oft einen hohen Bedarf an Stipendien», sagt Josef Stocker, ehemaliger Co-Präsident des VSS. «Zieht man die Stipendienzahlungen in die IUV mit ein, können diese regionalen Unterschiede berücksichtigt werden. Gleichzeitig wird ein Anreiz für höhere Ausbildungsbeiträge gesetzt».

    Keine Kompensation im Stipendienwesen

    Der aktuelle Revisionsentwurf der EDK führt voraussichtlich dazu, dass verschiedene Kantone höhere Beiträge zahlen müssen. Die vom VSS vorgeschlagene Massnahme würde verhindern, dass die Kantone die höheren Beiträge durch Kürzungen im Stipendienwesen kompensieren würden. «Um die Chancengleichheit zu gewährleisten, muss die EDK Massnahmen ergreifen, damit die Revision nicht zu Kürzungen im Stipendienwesen führt», betont Stocker, «der VSS ist überzeugt, dass der Einbezug der Stipendien in die IUV hierzu einen wichtigen Beitrag liefern kann.»

    Vernehmlassungsantwort (Deutsch)
    MM IUV

    Vernehmlassungsantwort zum Entwurf der IUV

    Vernehmlassungsantwort zum Entwurf der Interkantonalen Vereinbarung über die Beiträge an Ausbildungskosten von universitären Hochschulen (Interkantonale Universitätsvereinbarung, IUV).

    Vernehmlassungsantwort IUV

    Aktionstag für studentisches Wohnen

    Der VSS setzt sich für mehr bezahlbaren Wohnraum für Studierende ein und fordert zum Beispiel die Schaffung von bezahlbaren Unterkünften auf dem Campus oder in Campusnähe.

    Veröffentlicht in Blog

    Bezahlbarer Wohnraum ist doch keine Wissenschaft!

    Bezahlbarer Wohnraum ist eine der Voraussetzungen für ein Studium. Doch an den meisten Hochschulstandorten ist die Wohnsituation angespannt: Tiefer Wohnungsleerstand und hohe Mieten bedeuten eine lange Wohnungssuche und eine grosse finanzielle Belastung. Für Studierende – typischerweise eher junge Menschen, oftmals mit geringem Einkommen – kann diese Lage einschneidende Konsequenzen haben. So kann im schlimmsten Fall kein Studium aufgenommen werden, oder aber der Studienverlauf oder -abschluss wird negativ beeinflusst.

    Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) setzt sich für einen fairen Hochschulzugang ein. Alle Menschen mit dem Interesse und den Fähigkeiten müssen studieren können. Eine finanzielle Selektion, beispielsweise über den Wohnraum, ist folglich inakzeptabel.

    Aktuelle Situation in der Schweiz

    Die Lage auf dem Mietwohnungsmarkt zeigt sich sehr divers. Während die Region Zürich und Genfersee zu den teuersten Wohngebieten gehören, sind im Jura die Mieten am geringsten. Die Mietpreise für eine 1-Zimmerwohnung betragen je nach Stadt durchschnittlich zwischen 602 Franken und 911 Franken. Im Gegensatz dazu belaufen sich die durchschnittlichen Stipendienbeiträge pro Monat zwischen 523 Franken und 1006 Franken. Somit bleibt meist nicht viel übrig für den restlichen Lebensbedarf.

    Die Forderungen des VSS
    Der VSS fordert deshalb die Hochschulen auf, einerseits Unterkünfte auf dem Campus oder in Campusnähe zu schaffen, anderseits die Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Studium zu berücksichtigen. Gleichzeitig werden die Städte und Kantone aufgefordert, Stipendien an die steigenden Mieten anzupassen, leerstehende Gebäude für die Um- oder Zwischennutzung zugunsten der Studierenden zur Verfügung zu stellen und zusätzliche Studierendenunterkünfte zu bauen.

    Nationaler Aktionstag am 29. November 2017
    Um auf die Schwierigkeiten der studentischen Wohnsituation aufmerksam zu machen, findet heute ein nationaler Aktionstag statt mit vielen Aktivitäten an verschiedenen Fachhochschulen, Universitäten und ETHs.

    MM Wohnsituation
    Positionspapier